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Renault Kadjar auf dem Genfer Autosalon

Vom Qashqai zur Cashcow

Renault Kadjar in Genf 31 Bilder

Renault will auch endlich kräftig vom SUV-Boom profitieren. Mit dem Renault Kadjar steigen die Franzosen jetzt bei den Kompakt-SUV ein. Und der trägt die Gene des überaus erfolgreichen Nissan Qashqai.

02.02.2015 Uli Baumann Powered by

Wer heutzutage ein gefälliges Kompakt-SUV-Modell im Programm hat, hat quasi einen Selbstläufer im Angebot. Genau hier gaben sich die Franzosen bislang eine Blöße. Abhilfe soll nun eine Ausleihe bei der Konzernschwester Nissan schaffen. Dort sorgt schon seit Jahren der Qashqai für strahlende Gesichter und klingelnde Kassen. Bei Renault geht der Qashqai jetzt als Kadjar an den Start. Der erste Teil der zweisilbigen Modellbezeichnung ist von den vierrädrigen Allterrain-Quads inspiriert. Die Endung erinnert an die französischen Begriffe "agile“ und "jaillir“, die für Agilität und Wendigkeit stehen. Premiere feiert der neue Renault Kadjar auf dem Autosalon in Genf.

Renault Kadjar in Genf
Vorstellung Renault Kadjar 1:27 Min.

Design mit typischer Renault-DNA

Die Renault-DNA bekommt der Kadjar mit einer neuen Front und einem umgestalteten Heck eingeimpft. Zudem wurden die Flanken angepasst. Das Gesicht des Renault Kadjar prägen neu gezeichnete LED-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrleuchten in C-Form, ein großes Renault-Logo im Kühlergrill, eine Chromspange sowie ein angedeuteter Unterfahrschutz. In der Silhouette verliert der Kadjar im dritten Seitenfenster den Aufwärtsschwung der Fensterlinie des Qashqai und läuft flacher aus. Neue Leuchten, eine neue Schürze und eine flächiger gestaltete Heckklappe differenzieren den Renault Kadjar vom japanischen Plattformspender. Geblieben ist die Kunststoffbeplankung rundum. Die Radhäuser füllen bis zu 19 Zoll große Leichtmetallfelgen. Durch die Umgestaltung wächst der Renault Kadjar gegenüber dem Qashqai geringfügig auf eine Länge von 4,45 Meter, eine Breite von 1,84 Meter und eine Höhe von 1,60 Meter.

Renault Kadjar wahlweise mit Front- oder Allradantrieb

Auch im Innenraum des Renault Kadjar wird die Verwandtschaft zum Nissan deutlich, auch wenn alles nach Renault-Manier umgestaltet wurde. Eigenständig präsentieren sich das Multifunktionslenkrad, die Lüftungsdüsen, das Kombiinstrument sowie das Multimediasystem oben in der Mittelkonsole. Hier setzen die Franzosen auf das R-Link 2-System.

Zudem soll der Kadjar über moderne Assistenzsysteme verfügen. Darunter auch eine Rückfahrkamera und einen Parkassistenten. Dünn ist die Infolage zu den verfügbaren Antrieben. Gesetzt sind Versionen mit Front- oder Allradantrieb. Vermutlich wandern die Diesel mit 110 und 130 PS aus dem Qashqai in den Kadjar.

Gefertigt wird der Kadjar in Spanien, aber auch in China zusammen mit Partner Dongfeng. In den Handel kommt der neue Renault Kadjar im Sommer. Preise wurden noch nicht genannt.

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