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Renault Koleos

Jetzt aber richtig

Als Antwort auf die europäische Allrad-Konkurrenz präsentiert Renault in Genf den fast serienreifen Koleos. Ein echter Franzose ist der Wühler aber nicht Im September 2008 startet der Verkauf des Renault Koleos. Der Allradler wird das erste Sport Utility Vehicle der Marke, vom Scénic RX4 aus dem Jahr 2000 mal abgesehen. Seine Publikumspremiere feiert der Koleos auf dem Auto-Salon in Genf. Als einer der letzten großen Hersteller prägt damit nun auch Renault sein Wappen auf ein trendiges SUV.

25.03.2008 Powered by

Der Koleos ist nicht nur eine Cross­over-Variante des Scénic wie einst der RX4, sondern eine eigenständige Modellreihe. Entwickelt wurde der 4,52 Meter lange und 1,85 Meter breite Offroader gemeinsam mit Nissan. Damit ist der Koleos die Nummer elf von ­insgesamt 26 neuen Modellen aus dieser Kooperation.

Seine Optik erinnert an den erfolgreichen Nissan Qashqai, Allradantrieb und Aufhängungsteile stammen vom größeren Nissan X-Trail. Doch auch das Designzentrum von Renault Samsung Motors in Südkorea hatte seine Finger mit im Spiel, schließlich wird dort der Neuling im Werk Pusan gefertigt.

Der Rhombus, Markenzeichen des französischen Automobilkonzerns aus Billancourt, thront beim Koleos prominent zwischen den zwei Kühlluftein­lässen. ­Dahinter sitzt entweder ein Zweiliter-Dieselmotor mit 150 PS ­beziehungsweise 173 PS aus dem Laguna oder ein 2,5-Liter-Benziner mit 171 PS. Wichtig: Wer einen der Selbstzünder ordert, bekommt knapp zwei Zentimeter weniger Bodenfreiheit – genauer: 18,8 Zentimeter statt 20,6 Zentimeter.

Renault bietet den Koleos sowohl mit Allradantrieb als auch als reines Frontantriebsmodell an. Für den 4Wheeler ­nutzen die Franzosen das All-Mode-4x4-System von ­Nissan mit einer elektronisch ­gesteuerten Haldex-Kupplung, die fallweise bis zu 50 Prozent der Kraft an die ­Hinterachse leitet. Ohne Schlupf ziehen nur die Vorderräder.

Obwohl er 20 Zentimeter länger ist als der Nissan Qashqai, bleibt das Kofferraumvolumen auf ­ähnlichem Niveau. 450 bis 1380 Liter fasst das Renault-Lade­abteil mit der horizontal geteilten Klappe. Durch die 1,07 Meter hohe Hecköffnung passen auch sperrige Güter. Die können bei umgeklapptem Beifahrersitz ­immerhin bis zu 2,60 Meter lang sein. Ausstatten lässt sich der Koleos mit vielen Komfort-Extras wie etwa einem 0,75 ­Quadratmeter großen Panorama-Glasdach, das sich per Knopf-druck öffnen lässt, einer Bose-Soundanlage oder einem Navi­gationssystem mit sieben Zoll großem Display. Außerdem stehen in der Ausstattungsliste CD-Wechsler, Bluetooth-Schnittstelle, Einparkhilfe und Bi-Xenon-Scheinwerfer mit ­Kurvenlicht. Zu den Preisen hat sich Renault aber bislang noch nicht geäußert.

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