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Renault Modus²

Der künftige Clio-Van

Foto: Renault 10 Bilder

Renault zeigt auf dem Genfer Auto Salon mit dem Modus² die seriennahe Studie des künftigen Clio-Van, der im Herbst 2004 auf den Markt kommen soll, und einen hybridgetriebenen Stadtlieferwagen auf der gleichen Basis.

02.03.2004

Trotz seiner kompakten Abmessungen von 3,60 Meter Länge, 1,63 Meter Breite und 1,64 Meter Höhe, soll der Modus durch die Ausstattung und sein Platzangebot über dem Clio rangieren. Optisch sind seine Renault-Gene nicht zu verleugnen.

Die klassische Front mit dem Rhombus und den großen Klarglasscheinwerfern zeichnet ihn ebenso als Renault aus, wie das prägnante Heck. Den Kontakt zur Straße halten 17 Zoll große Leichtmetallfelgen. Hauptaugenmerk des Fünftürers und Fünfsitzers: Das gläserne Dach, das sich über die komplette Fahrzeuglänge erstreckt und die Sonne hereinlässt. Diese scheint auf einen Armaturenträger, der in Leder bespannt ist, und ein mittig angeordnetes Kombi-Instrument beherbergt. In der Mittelkonsole unterhalb des blau illuminierten Tachometers, befindet sich die automatische Klima-Anlage und das Audio-System mit CD-Player.

Natürlich muss ein Van sich auch nach allen Regeln der Kunst durch Flexibilität auszeichnen. So ist die Rücksitzbank um 17 Zentimeter und vier Positionen vor und zurück verschiebbar. Wahlweise kann der Fünf-Sitzer in einen Vier-Sitzer verwandelt werden. Die Rücksitze lassen sich auch im Verhältnis 60:40 teilen. Doch nicht genug: Die Heckklappe ist ebenfalls teilbar und unter der Rücksitzbank finden Fahrrad-Transporteure ein entsprechendes Trägersystem, dass in die hinteren Stoßfänger gesteckt wird. Es soll zwei Fahrräder mit einem Gewicht von bis zu 30 Kilo tragen können. Übrigens: Als Antrieb dient dem Modus² ein 115 PS starker 1,6-Liter-Benziner, der die Vorderräder antreibt.

Der Stadtransporter heißt Operandi

Was liegt näher als nach dem Modus der Stadtransporter-Studie den Namen Operandi zu verpassen. Dieser baut 20 Zentimeter höher als sein Pkw-Pendant und kommt in einer eigenen Optik daher. Die ebenfalls seriennahe Studie wird von einem Hybridsystem angetrieben, das im Heck des Operandi sitzt. Dies hat nach Renault-Angaben den Vorteil, das die Fahrerkabine weiter nach vorne gesetzt werden konnte und das nutzbare Innenraumvolumen vergrößert wurde. Der Beifahrersitz kann zudem komplett unter dem Armaturenbrett verstaut werden, um das Ladevolumen weiter zu erhöhen. So wird das Fahrzeug zum einsitzigen Lieferwagen. Im Bedarfsfall kann der Fahrer das Cockpit mit Hilfe einer verschiebbaren Abtrennung vom Laderaum abgrenzen. Dank der nach links und rechts zu öffnenden Falt-Schiebetür, ist der Laderaum leichter zugänglich. Eine zusätzliche Ladeebene hilft bei der Auslieferung kleiner Pakete, seitliche Ablagen erlauben die Unterbringung von Werkzeug oder das Verstauen von Kleidungsstücken.

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