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Renault Nepta

Luxus oben ohne

Foto: Renault 23 Bilder

Ein viersitziges Luxuscabrio im Oberklasseformat bietet derzeit nur Bentley. Mit der Studie Nepta präsentiert Renault auf dem Auto Salon in Paris aber ein Conceptcar, das in genau die gleiche Nische zielt.

07.09.2006

Wem sich beim Anblick des Nepta Vergleiche mit einem edlen Motorboot aufdrängen, der liegt nicht falsch. Die flache, knapp fünf Meter lange Silhouette der Kohlefaserkarosserie mit dem langen Heck unterstreicht den sportlichen Anspruch der Studie und schafft die optische Nähe zu den Wasserverdrängern. Die Front des 1,96 Meter breiten und 1,33 Meter hohen Nepta wiederum kommt knapp geschnitten daher. Die weit heruntergezogene Fronthaube mündet in einen tiefliegenden Kühlluftschacht. Nach außen strebende Bögen aus Aluminium sorgen für die optische Anbindung der LED-Scheinwerfer und den harmonischen Übergang in die stark gewölbten Kotflügel. Diese wiederum tragen Huckepack die ebenfalls in LED-Technik ausgeführten Blinkereinheiten.

Die zweifarbige Gestaltung aus lackierten Flächen oben und anodisiertem Aluminium unten heben das gestreckte Profil des Nepta deutlich hervor. Die 23 Zoll großen Leichtmetallfelgen mit pannensicheren 275er-Reifen erhöhen zudem die Präsenz. Nicht vergessen, sondern ersetzt wurden die Türgriffe, um die Seitenpartie homogon erscheinen zu lassen. Zugang zum luxuriösen Ambiente für vier Pasagiere gewähren zwei mit 3,76 Meter ellenlange, elektrisch gesteuerte Flügeltüren, die beim Öffnen gar einen Blick auf einen Teil des Motorraums freigeben.

Die sanft abfallende Heckpartie wird durch linientreu ausgerichtete Heckleuchten akzentuiert. Im Untergeschoss setzten der in die Schürze integrierte Auspuff und ein angedeuteter Diffusor ihre Duftmarken.

Luxus gepaart mit Dynamik

Was hier entweicht riecht aber nach Dynamik, wird das Luxuscabrio doch von einem 420 PS starken 3,5-Liter großen V6-Motor mit Biturboaufladung, Direkteinspritzung und maximal 560 Nm befeuert. Kraft genug, um den 1.490 Kilogramm schweren Nepta in 4,9 Sekunden von Null auf 100 km/h zu katapultieren. Die Automatik mit sieben Fahrstufen soll aber auch unter allen anderen Fahrbedingungen stets die richtige Übersetzung zum Antrieb der Hinterräder bereithalten und den Spritkonsum auf 9,4 Liter je 100 Kilometer interpolieren.

Weit von Durchschnittlichkeit entfernt, versucht das mit Leder und Aluminium pointierte Interieur die vier Passagiere zu verwöhnen. Mit bedruckten Tierhäuten bezogene Sitzschalen fassen um die Taillen der Insassen, ein Windschott zwischen den Sitzenreihen soll den Fahrtwind ausgrenzen, in die Rückenlehnen integrierte Bildschirme Cineasten im Fond begeistern. Der Fahrer agiert hinter einem scheinbar schwebend aufgehängten Armaturenbrett, bezieht seine Informationen sowohl digital als auch analog und kann seinen Arbeitsplatz mittels elektrisch einstellbarer Pedalerie, Lenkrad und Instrumententräger ergonomisch adaptieren. Die Gänge werden per Drehknopf gewählt.

Wählen die Passagiere die Abgeschiedenheit, so kann der Innenraum per Knopfdruck mit einem Stoffverdeck überspannt werden, das ansonsten im Verdeckkasten hinter den Fondsitzen schlummert. Hier ruhen auch die ausfahrbaren Überrollbügel, die nur im Bedarfsfall ihren Ruheraum verlassen.

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