Dabei geht es um die Entwicklung von Batterien und den Aufbau eines Netzes von Ladestationen in Frankreich bis 2011. Das teilten die Unternehmen am Donnerstag (9.10.) in Paris mit.
Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn setzt schon jetzt voll auf das Elektroauto, während PSA-Chef Christian Streiff mittelfristig mehr Chancen für den Hybridantrieb sieht. EDF betreibt mit 1.500 Fahrzeugen die weltweit größte Flotte von Elektroautos.
Ein lupenreines neu entwickeltes E-Auto, also kein herkömmliches Auto mit Elektromotor, wird laut Ghosn 2012 auf den Markt kommen. Er stützt seine Strategie auf Prognosen, denen zufolge 2016 weltweit zehn Millionen E-Autos verkauft werden, davon zwei Millionen in Europa. Renault-Nissan hat bereits mit Israel, Dänemark, Portugal und dem US-Staat Tennessee Abkommen über die Einführung von E-Autos geschlossen. PSA hatte zwischen 1995 und 2005 bereits 10.000 E-Autos verkauft und arbeitet jetzt mit Mitsubishi Motors an der Entwicklung von Elektroantrieben.
Renault/Nissan & PSA: Elektroautos in Frankreich ab 2011
Update ++ Der französisch-japanische Autokonzernverbund Renault-Nissan und sein Konkurrent PSA Peugeot Citroën haben mit dem staatlichen Energiekonzern EDF getrennte Abkommen zur Förderung von Elektroautos geschlossen.
Autor: dpa





