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Renault SUV-Studie Egeus

Dicht-Gestalt

Foto: Renault 20 Bilder

Update ++ Mehr Fotos ++ Egeus nennt Renault seine Studie eines Oberklasse-SUV, den die Franzosen auf der IAA in Frankfurt vorstellen - und natürlich soll die Studie alle automobilen Attribute in sich vereinigen, derer Renault habhaft wurde. Elegant, sportlich, luxuriös, geländegängig, aggressiv, limousinenartig und coupéhaft soll er sein.

09.08.2005

Nun denn, um mit dem namensgebenden Egeus aus Shakespeares "Ein Sommernachtstraum“ zu sprechen: "Dienstwillig und mit Freuden folgen wir.“

Die Designlinie der Studien Wind und Fluence führt auch der Egeus fort. Die lange Motorhaube mündet im riesigen Renault-Logo - von einem Kühlergrill keine Spur, dank der großen Lufteinlässe unterhalb der Scheinwerfer. State of the Art: Die schlitzförmigen Hauptscheinwerfer mit LED-Technik, die weit in die Karosserie hineinragen und dem Egeus den erhofften aggressiven Touch geben.

Ebenso kraftstrotzend präsentieren sich die stark ausgestellten vorderen Kotflügel, die 20 Zoll große Lichtmetallräder beherbergen. In der Seitenansicht dominieren die leicht geschwungene Gürtellinie sowie die abfallende Dachlinie, die Renault als coupéhaft und elegant verstanden haben will. Die stark gebogene Heckscheibe nimmt die Form der Windschutzscheibe auf. Der Hintern präsentiert sich knackig und weckt Erinnerungen an die Rückseite des Avantime. Für einen hellen Innenraum sorgen zwei Glaselemente im Dach, die durch einen Steg getrennt sind.

Raum-Patrouille Orion meets geneigte Passagiere

Die äußeren Griffe der Front- und Hecktüren sind bündig in die Karosse integriert, ein optischer Sensor lässt sie herausfahren, sobald sich eine Hand dem Griff nähert. Die gegenläufig öffnenden Türen geben ohne störende B-Säule den Blick und den Zutritt zum Innersten frei. Vier Einzelsitze aus rot-gelbem Leder sind bereit zum Empfang und neigen sich dem geneigten Mitfahrer zu.

Eine breite, mit blauem Leder bezogene Mittelkonsole trennt die Passagiere zwar voneinander, während die drei großen Ablagefächer wieder für deren Vereinigung sorgen. Der Hingucker im lichtdurchfluteten Innenraum: Das Cockpit mit "Raum-Patrouille Orion“-Style. Der Tacho zeigt das Tempo in digitaler und analoger Form an, in seinem Zentrum wird eine vom GPS-System vorgeschlagene Richtgeschwindigkeit angegeben. Wird diese überschritten, weisen Leuchtdioden den Fahrer zurecht. Im Offroad-Modus zeigt ein "Cockpit-Monokel“ automatisch die Neigung des Fahrzeugs an. Mittig auf dem Armaturenbrett ist ein interaktiver Bildschirm platziert, auf dem für alle Mitreisenden Informationen bereit gestellt werden - zum Beispiel eine Kartendarstellung der Reiseroute.

Apropos Reise: Gepäckstücke finden unter der Heckkuppel ausreichend Platz. Diese lässt sich natürlich nicht nur auf die klassische Art öffnen. Für schwere Güter kann der untere Teil der Klappe elektrisch geklappt und eine Ladeschlitten ausgefahren werden.

Angetrieben wird der Egeus von einem Dreiliter-V6-Diesel mit 250 PS und Rußpartikelfilter. Via Siebengang-Automatik mit Impulsschaltung gibt der Selbstzünder die Kraft auf alle vier Räder ab. Wobei das Allradsystem automatisch die Antriebkraft auf die Räder regelt - abhängig von der Traktion in einem Bereich zwischen Null und 100 Prozent.

Der Egeus gibt einen Vorgeschmack auf einen SUV, den Renault 2006/2007 in Zusammenarbeit mit Nissan und der koreanischen Schwestermarke Samsung auf den Markt bringen will.

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