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Renault Urban Lab 2 Truck

Saubere Lkw-Zukunft

Renault Urban Lab 2 Truck Foto: Renault 6 Bilder

Renault hat ein neues Lkw-Konzept vorgestellt, um den Dieselmotor mit Hybridtechnik und besserer Aerodynamik fit für die Zukunft zu machen. Auch ein besonders schadstoffarmer Erdgas-Verteiler-Lkw wurde jetzt präsentiert.

06.12.2016 Torsten Seibt 1 Kommentar

Renault setzt bei den Lkw weiterhin auf den Dieselmotor und erteilt damit den Zukunftsplänen anderer Hersteller, die schweren Trucks zu elektrifizieren, zumindest vorerst eine Absage. Stattdessen soll mit weiteren technischen Optimierungen der Kraftstoffverbrauch gesenkt werden, Wie sich die Franzosen das im Detail vorstellen, zeigt nun das neue Konzeptfahrzeug Urban Lab 2.

Mild-Hybrid im Urban Lab 2-Truck

Gemeinsam mit sechs Technologiepartnern hat Renault den Urban Lab 2-Truck auf Basis eines 19-Tonner-„D WIDE“ mit Euro 6-Motor entwickelt. Renault verspricht sich von den Maßnahmen an diesem Verteiler-Lkw eine Kraftstoffersparnis von 13 Prozent und damit eine entsprechende Reduzierung der Schadstoffe.

Ziel ist es, das Fahrzeug mit seinen neuen Technologien bis zum Jahr 2020 auf die Straße zu bringen. Unter anderem verfügt der Urban Lab 2-Truck über „Mild-Hybrid“-Technik, wie sie bereits von Pkw bekannt ist. Dazu gehört eine Stopp-Start-Automatik und ein 48-Volt-Startergenerator von Valeo, der bei Bremsvorgängen Energie gewinnt.

Großer Aufwand wurde für die Verbesserung der Aerodynamik betrieben. So wurde beim Urban Lab 2-Truck, der als Kühlfahrzeug für den städtischen Verteiler-Verkehr eingesetzt werden soll, das üblicherweise auf dem Kabinendach montierte Kühlaggregat in den Unterflurbereich verlegt. Seitliche Verkleidungen unter anderem über den Rädern sowie der Entfall der Rückspiegel durch ein Kamerasystem sollen den Luftwiderstand weiter verringern.

Optimierte Streckenberechnung

Ein weiterer Aspekt zur Verbrauchsreduzierung ist eine optimierte Fahrweise und Streckenauswahl. Für jede Fahrt berechnet das GPS-System von „BeNomad“ dem Fahrer die effizienteste Strecke bei gleichzeitiger Schätzung der voraussichtlichen Fahrtzeit und des Kraftstoffverbrauchs. Diese Software wurde so parametriert, um nicht nur den Kraftstoffverbrauch, sondern auch und vor allem die betrieblichen Anforderungen eines Lieferfahrzeugs zu berücksichtigen.

Im Idealfall kommuniziert der Urban Lab 2-Truck mit der Infrastruktur, um zum Beispiel seine Durchfahrt bei grünen Ampeln zu erleichtern. Wenn sich der „Urban Lab 2“ einer Ampel nähert, werden von der Ampel Daten an das Fahrzeug übertragen, und das System berechnet, ob es ökonomischer sein wird, zu bremsen oder das Fahrzeug zu beschleunigen, sofern die Straßenverkehrsbedingungen und -regeln dies zulassen. Auf diese Weise werden die Phasen des Anhaltens und Anfahrens, die sich in Bezug auf den Kraftstoffverbrauch sehr nachteilig auswirken, beschränkt.

D WIDE CNG Erdgas-Truck

Eine weitere Neuheit, die ebenfalls unter dem Aspekt der Umweltfreundlichkeit entwickelt wurde, ist der „D WIDE CNG“, der mit Erd- und Biogas betrieben werden kann. Sein 8,9-Liter-Motor leistet 320 PS. Er wurde speziell für den innerstädtischen Thermo-Transport entwickelt und soll bereits 2017 ausgeliefert werden. Das häufige Ein- und Aussteigen wird durch einen abgesenkten Zugang zur Fahrerkabine mit nur zwei Stufen erleichtert; der reduzierte Wenderadius des Fahrzeugs sorgt für eine verbesserte Manövrierbarkeit des Fahrzeugs, das Automatikgetriebe der Marke Allison ermöglicht eine bessere Konzentration des Fahrers im Straßenverkehr. Der D WIDE CNG ist auch mit einem hydraulischen Bremssystem ausgerüstet, das in Verbindung mit dem Automatikgetriebe eine höhere Lebensdauer des gesamten Systems gewährleistet.

Neuester Kommentar

Das Aerodynamikpaket ist ja total innovativ, das hat man praktisch noch nirgendwo gesehen </ironie>

Kleiner Tipp: Seitenverkleidungen werden deutlich effektiver, wenn auch der Unterboden verkleidet wird.

Die Finanzmittel satt in einen ahnungslosen Designer besser in Lobbyarbeit investieren, um die Längenbeschränkung zu ändern, damit die Zugamschine länger sein darf. Die Ladung darf dabei natürlich nicht länger werden :)
Damit ließe sich an der Aerodynamik noch deutlich mehr rausholen.

Kadjus 15. Dezember 2016, 08:35 Uhr
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