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Renault Wind

Frische Brise aus Frankreich

Foto: Renault 20 Bilder

Auf dem Genfer Autosalon zeigt Renault als Studie einen 2+1-Roadster, der ab 2007 als Kleinserie von der Renault Sportabteilung realisiert werden soll. Der Renault Sport Spider ist tot - es lebe der Renault Wind.

10.02.2004

Der 3,87 Meter lange offene Sportwagen ist eine Retourkutsche auf die zur IAA im Herbst 2003 präsentierte Roadster-Studie VW Concept R. Obgleich nur als Showcar deklariert, wird der Wind das Erbe des eingestellten Renault Spider antreten. Gebaut wird er in kleiner Stückzahl und bis dahin leicht modifizierter Form ab 2007 von Renault Sport.

Der 850 Kilogramm leichte Renault Wind verblüfft mit überraschenden Designelementen. So sind die Scheinwerfer bis in die Motorhaube hineingezogen - hinter ihren Gläsern steckt eine neuartige Technik, bei der ein blauer Lichtstrahl einen transparenten Tunnel passiert, ehe er die Fahrbahn ausleuchtet. Die mandelförmigen Rückleuchten sind mit LED-Elementen bestückt, die mit ihrem längs und quer verlaufenden Lichtfluss ein neuartiges Nachtdesign erzeugen.

Stoffverdeck mit Heckscheibe aus Glas

Der in Aquamarin lackierte Roadster weist außerdem eine Panorama-Frontscheibe mit integrierten Seitenfenstern auf. Als Wetterschutz gibt es ein dreilagiges Stoffverdeck mit einer Heckscheibe aus kratzfestem Glas.

Der Clou im Innenraum: Das Mittelteil zwischen den Vordersitzen lässt sich herausnehmen und kann als zentraler Rücksitz verwendet werden. Zudem schwenken beim Öffnen der Fahrertür die Bedienungselemente weg, um das Ein- und Aussteigen zu erleichtern. Die Pedale lassen sich individuell einstellen. Der Gepäckraum fasst 232 Liter.

Neue Wege beim Tacho-Design

Neue Wege geht Renault beim Tacho- und Drehzahlmesserdesign. Beide Instrumente sitzen im selben Gehäuse aus eloxiertem Aluminium und zeigen sowohl digital als auch analog an - je nach Drehzahl in blauer oder roter Farbe. Die Bedienung der Klimaanlage ist samt Innenthermometer in die linke Tür integriert.

Angetrieben wird der Wind vom bekannten Renault-Zweiliter-Vierventiler mit 135 PS und 191 Nm Drehmoment. Er ist mit einem automatisierten Sechsgang-Getriebe gekoppelt, das sich auch über Paddel am Lenkrad schalten lässt.

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