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Renault

Zugekauftes Wachstum

Ein halbes Jahr nach Antritt des neuen Konzernchefs Carlos Ghosn wächst der französische Autobauer Renault nur dank zugekaufter Marken. Im dritten Quartal sei der Umsatz um rund ein Prozent auf 9,54 Milliarden Euro gestiegen, teilte Renault am Mittwochabend (26.10.) in Paris mit.

27.10.2005

In den ersten neun Monaten summierten sich die Erlöse auf 30,87 Milliarden Euro (plus 2,9 Prozent).

Der Pkw-Absatz stieg von Januar bis September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weltweit um 3,4 Prozent auf 1,93 Millionen Fahrzeuge. Allerdings schrumpfte der Verkauf der Renault-Autos in Westeuropa um 2,1 Prozent, der Marktanteil der Marke sank von 10,7 auf 10,4 Prozent.

Auf Wachstumskurs blieb der Konzern dank der Absatzzunahme bei der rumänischen Tochter Dacia um 85,1 Prozent und der koreanischen Tochter Renault Samsung um 43 Prozent. Renault hofft aber, mit dem neuen Clio im vierten Quartal wieder nach vorne zu fahren. Außerhalb Westeuropas stieg der Absatz der Marke Renault um 11,2 Prozent.

Der als "Kostenkiller" und Sanierer bekannte Ghosn hat seit der Übernahme der Führungsposition von Renault öffentliche Auftritte gemieden und keine strategischen Entscheidungen bekanntgegeben. Stattdessen besuchte der Manager praktisch jedes Renault-Werk weltweit und sprach mit Zulieferern und Kunden. Ghosn ist gleichzeitig Chef der Nissan Motors, die er seit 1999 saniert. Renault ist mit 44,4 Prozent an Nissan beteiligt.

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