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Rennfahrer und Vertreter der Herstellermuseen

Foto: www.bresciafoto.it

Für viele ehemalige Rennfahrer ist die Mille Miglia ein unverzichtbares Ereignis. Es genügt eine Einladung von einem offiziellen Hersteller, ein Anruf eines Sammlerfreundes oder der Wunsch, alte Freunde wieder zu sehen, die man auf den Rennbahnen der ganzen Welt kennen gelernt und herausgefordert hat.

09.05.2007 Powered by

So geht es zum Beispiel einem großen Piloten von Formel 1, Prototypen-WM und afrikanischen Marathonrennen wie dem Belgier Jackie Ickx. “Bei der Abnahme der Mille Miglia spürt man immer ein Klima, das einzigartig in der Welt ist. Dies ist eine andere Herausforderung als alle anderen, hier herrscht eine explosive Mischung aus Passion und Freundschaft. Piloten aller Epochen treffen sich wieder, erneuern die Beziehungen, lassen die Geschichte Revue passieren und diskutieren über die Zukunft der jungen Generationen im Motorsport. Vor der Mille Miglia kannte ich das Italien der Rennbahnen mit seiner Umgebung: Monza und Mailand, die Emilia um Modena und die Romagna von Imola bis zum Meer. Dank der Freccia Rossa, an der ich als Testimonial der renommierten Marke Chopard teilnehme, habe ich das Land direkt kennen gelernt, wo sich Kultur, Kunst, Küche und Natur mit märchenhafter Landschaft verbinden. Wer Italien dank der Mille Miglia kennenlernt, kommt wieder, um es im Urlaub zu genießen, und erzählt davon Freunden in der halben Welt!”

Auch in diesem Jahr ist Ickx im Team mit Karl-Friedrich Scheufele, Leiter der Uhren- und Schmuckmarke Chopard, im Auto Union Wanderer W25 K von 1938 (Nr. 111) am Start.


Ein anderer Pilot mit glänzender Vergangenheit (Formel 1 und Endurance) ist der Holländer Gijs Van Lennep im Porsche 550 RS (Nr. 243), der 1971 in der Formel 1 beim GP Niederlande (Surtess) debütierte und weitere sieben Rennen der höchsten Formel austrug, einmal die Targa Florio (1973) und zweimal die 24 Stunden von Le Mans gewann (1971 und 1976). An die Mille Miglia wagt er sich zwischen Lenkrad und Chronometern mit seinem Landsmann, dem heute 71-jährigen Ben Pon, der auf eine brillante Vergangenheit bei Formel 1 und Dauerrennen mit einer Marke zurückblickt, die sein Herz beherrscht - Porsche.

Mit dem prächtigen Ferrari 212 Export (Nr. 169) geht David Richards an den Start. Der Brite, komödiantischer Chef des bekannten Rennateliers Prodrive (Rennwagen Ferrari, Aston Martin, Subaru etc.), glänzte in der Vergangenheit als Copilot bei WM-Rallys an der Seite von Ari Vatanen und ist seit Jahren einer der bekanntesten Formel 1-Manager sowie Besitzer der Firma ISC, die die Fernsehrechte für den Motorsport hat.

Zu den ehemaligen Rennfahrern, die mindestens einmal ein Mille Miglia-Geschwindigkeitsrennen austrugen und zum Ziel gelangten, gehören Renato Salvetta, ein guter Fahrer und bemerkenswerter Teilnehmer der Mille Miglia 1957 im Alfa Romeo Giulietta, diesmal mit dem Alfa 1900 TI von 1953 (Nr. 300), Erasmo Crivellari mit dem Ferrari 250 TDF von 1957 (Nr. 189) und Giovanni Corazza am Steuer des 1957erPorsche 356 A Super (Nr. 166).

Ein Gentleman, der selten bei der Mille Miglia fehlt, ist Riccardo Di Bona aus Como, ehemaliger offizieller Pilot von Alfa Romeo und Maserati, der die sportlichen und kulturellen Werte des Motorsports an seine Tochter und Beifahrerin Maria Cristina weitergegeben hat, die bei zahlreichen Oldtimerrennen in Europa, Südamerika und Asien im Rampenlicht stand. Sie gehen mit dem 1900 SS (Nr. 165) aus dem historischen Alfa-Museum an den Start.

Vertreter der Herstellermuseen am Start der Mille Miglia

Die Mille Miglia bedeutet Sport und Tourismus, ist aber auch ein kultureller Anlass, um Technologie und Design zu feiern. Wie könnten da die Leiter der wichtigsten Automobilmuseen der Welt oder der legendären internationalen klassischen Autorennen fehlen? So treffen wir an der Abnahme Persönlichkeiten wie Michael Bock, Präsident des Mercedes-Museums in Stuttgart am Steuer des Mercedes 300 SLR von 1955 (Nr. 339), Klaus Bischof, Präsident des historischen Museums von Porsche, im Rennen mit dem Porsche 550 A aus 1955 (Nr. 281), Harm Lagaaj, Direktor des Designs im Hause Porsche, am Start im Porsche 550 RS (Nr. 253).

Sandra Kansky, Organisatorin des bekannten Eleganz-Wettbewerbs im kalifornischen Pebble Beach, startet im 1928er OM 665 (Nr. 57), Martin Swig, Organisator der "California 1000", im Alfa Romeo Giulietta von 1955 (Nr. 200), Thomas Frank, Präsident des historischen Museums Audi Auto Union fährt im Dkw Monza von 1957 (Nr. 308) mit und Patrick Peter, Organisator von französischen klassischen Rennen wie "Tour Auto" und "Le Mans Classic" wird im Ace Bristol von 1957 (Nr. 307) zu sehen sein.

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