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Rennserie Trofeo Maserati GranTurismo MC

Italienisches Fahrdynamik-Talent

Maserati Trofeo Gran Turismo MC, Start Foto: Hersteller 27 Bilder

Wer auf den Maserati GranTurismo MC Stradale steht und gerne selber mal ein Autorennen fahren möchte, der ist bei der Markenpokal-Rennserie Trofeo Maserati genau richtig. Hier können sich Hobbyfahrer mit dem nötigen Kleingeld für ein Rennen oder eine ganz Saison einmieten und Fahrspaß und gute Stimmung erleben. An den Start gehen die Piloten in der Rennversion des MC Stradale.

15.08.2011 Christian Gebhardt Powered by

Wer in der Markenpokal-Rennserie Trofeo Maserati an den Start geht und italienisches Essen liebt, sollte unbedingt standfeste Charakterzüge mitbringen. Antipasti, Pasta oder Saltimbocca alla Romana - in der Team- und Fahrerhospitality mit Lounge-Ambiente lenken exzellente Speisen schon mal vom Renngeschehen ab. Doch die Trofeo Maserati ist keine Altherren-Rennserie.

Unter den rund 25 Teilnehmern tummeln sich nicht nur Hobby-Piloten, sondern auch erfahrene Rennfahrer aus der internationalen Rundstrecken- und Rallye-Szene. Interessierte Fahrer können sich entweder für einzelne Rennen oder für die ganze Saison der Trofeo Maserati einschreiben. Die Rennwochenenden bestehen aus je zwei einstündigen freien Trainings, zwei Qualifying-Sitzungen (Dauer: je 20 Minuten) und zwei 40-minütigen Rennen mit stehendem Start.

24.000 Euro für ein Rennen in der Trofeo

"Diese Aufteilung hat den Vorteil, dass sich jeweils zwei Fahrer an einem Wochenende ein Auto teilen können. Dadurch ist die Teilnahme günstiger", erklärt der deutsche Hobby-Fahrer und Personalberater Dieter Schaper, der bereits in der ersten Trofeo-Ausgabe (2004 - 2007) gestartet ist.

Wie bei den meisten Rennsport- Aktivitäten ist "günstig" auch in der Maserati Trofeo ein relativ dehnbarer Begriff. Eine Rennteilnahme kostet rund 24.000 Euro. Für eine Saison mit acht Rennwochenenden werden rund 185.000 Euro fällig. Teilnehmern bietet sich dafür aber auch zünftiger Rennsport in der Rennversion Maserati GranTurismo MC auf Basis des Straßenmodells MC Stradale. Der 450 PS starke V8 mit 4,7 Liter Hubraum brüllt mit herzergreifendem Tenor.

Fahrspaß ohne elektronische Eingriffe

ESP? ABS? Alles Fehlanzeige. So macht Rennsport richtig Spaß, auch wenn die Bremse nach einer feinfühligen Dosierung verlangt. Ansonsten drohen schnell Bremsplatten auf den Pirelli-Slicks. Dank zahlreichen GFK-Bauteilen und eines komplett ausgeräumten Innenraums mit Schalensitz liegt das Leergewicht der Rennversion mit 1,360 Tonnen rund 300 Kilogramm niedriger als beim Serienmodell.

Dem Fahrdynamik-Talent des GranTurismo tat die Diät genauso gut wie das straffe Rennfahrwerk mit Feder-Dämpfer-Kombi von Eibach und Sachs, wie auch schon der Test des Maserati GT MC Trofeo verriet. Der Renn-MC geht deutlich agiler als die Straßenversion ans Werk.

Dieses Jahr noch dreimal gute Stimmung

"Ich gewinne zwar keinen Wurstsalat, aber die Stimmung in der Trofeo ist prima", erklärt der Schweizer Unternehmer und Trofeo-Pilot Marcel Pawlicek lächelnd. Recht hat er, selten war die Stimmung auf und neben der Rennstrecke so gut.

In diesem Jahr gibt es noch drei Termine zur Trofeo Maserati. Am 4. September starten die Fahrer in Valencia, am 18. September in Vallelunga. Der letzte Termin in diesem Jahr ist das Rennen am 2.Oktober in Mugello.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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