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Retro Classics meets Barock in Ludwigsburg 2010

Automobile Klassiker im stilvollem Rahmen

Retro Classics meets Barock Oldtimer Foto: Beate Jeske 24 Bilder

Bei der Classics meets Barock, dem Festival of Classic Cars gab es vom 12. bis 13. Juni 2010 im barocken Schloßgarten Ludwigsburg einiges für Oldtimer-Fans zu sehen. Unter den 230 Fahrzeugen vom VW Käfer bis zum Rolls-Royce waren auch zahlreiche hochkarätige Klassiker zu bewundern.

16.06.2010 Powered by

Perfektes Wetter und die schöne Kulisse rund um das Ludwigsburger Barock-Schloß zogen auch 2010 wieder viele noble Edelkarossen und ihre Besitzer an.  Allen voran ein Mercdes-Benz 710 SS Castagna, Baujahr 1929. Dieses Fahrzeug siegte beim FIVA A-Wettbewerb, der welthöchsten Klasse. Dabei fiel die Wahl der Jury nicht gerade leicht. "Es ist eine Freude für uns, so viele so schöne und perfekte Fahrzeuge bewerten zu dürfen", sagte Jury-Leiter Matthias Runar. In der Klasse "Post War geschlossen" siegte der Lancia Florida, Baujahr 1955, von Oldtimer Sammler Corrado Lopresto. Das Fahrzeug war im April 2010 bereits Gesamtsieger des Concours d´Élégance von Villa d´Este in Italien geworden. In der Kategorie "Post War offen" konnte ein Alfa Romeo 2500 SS "Matching Numbers" die Jury überzeugen. Der Klassiker mit Pininfarina-Karosserie besitzt drei, anstatt üblicherweise zwei Weber-Vergaser.

Die Liebe zum Detail zahlt sich bei der Retro Classics meets Barock aus

Den zweiten Platz in dieser Klasse belegt ein Delahaye 135 M Coupé, Baujahr 1949, das vom berühmten Karossier Saoutchik aufgebaut wurde. Der schneeweiße Wagen war der Publikumsliebling. Aber auch kleine und kostengünstigere Oldtimer haben in Ludwigsburg die Chance, einen der Pokale mit nach Hause zu nehmen. Bei deren Restaurierung zahlt sich vor allem die Liebe zum Detail aus. So gewann ein VW 14 A die Kleinwagenklasse beim Festival of Classic Cars, während ein Ford Taunus 2 XL die Sparte "Classics 2" mit Fahrzeugen der Baujahre 1971 bis 1980 für sich entschied.

Heckflosse statt Hedge-Fonds

"Wenn die sparsamen Schwaben solche große Summen investieren, muss da schon ihr Herz daran hängen!", resümierte der Chef der Stuttgarter Messe, Roland Bleinroth, beim Gala-Abend, den Baden-Württembergs Stellvertretender Ministerpräsident und Justizminister, Ulrich Goll, eröffnete. "Oldtimer sind als Wertanlage dermaßen in der Gunst der Anleger gestiegen, dass das Motto heißen könnte: Heckflosse statt Hedge-Fonds", führte er aus. Veranstalter Karl Ulrich Herrmann dankte allen Beteiligten und überreichte eine gesammelte Spende von 15.611 Euro an den Verein StarCare.

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