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Rimac Concept One auf dem Genfer Autosalon

Elektro-Supersportler mit 1.088 PS

Rimac Concept One Foto: Guido ten Brink/SB-Medien 28 Bilder

Das Heer der Supersportwagenanbieter wurde auf der IAA 2011 um einen Elektro-Sportler aus Kroatien bereichert. Rimac Automobili hatte mit dem Concept One das nach eigenen Angaben schnellste E-Auto der Welt vorgestellt. Jetzt 2016 feiert die Serienversion des Supersporters in Genf Premiere.

23.02.2016 Uli Baumann, Holger Wittich

Rimac Concept One mit vier E-Motoren

Dabei hat sich der Rimac Concept One von dem IAA-Modell nicht weit entfernt. Der Grill fällt etwas schlanker aus, die Motorhaube erscheint konturierter und am Heck präsentiert sich ein Carbon-Difusor. Den Kontakt zur Straße halten 20 Zoll große Leichtmetallfelgen mit Pirelli P Zero-Reifen.

Unter der Haube bleibt jedoch alles beim Alten. Der Rimac Concept One wird von vier Elektromotoren, je zwei an einer Achse, angetrieben. Zusammen sollen die wassergekühlten E-Motoren eine Leistung von 1.088 PS bereitstellen. Das maximale Drehmoment wird mit 1.600 Nm angegeben. Spurtete das 2011er-Modell in 2,8 Sekunden auf 100 km/h so braucht das Serienmodell 0,2 Sekunden weniger. Tempo 200 soll bei 6,2 Sekunden erreicht sein, die 300-km/h-Marke fällt bei 14,2 Sekunden. Ob es bei V-max 305 km/h (elektronisch abgeregelt) bleibt, wurde nicht genannt. Für die negative Beschleunigung sorgt eine Carbon-Keramik-Bremsanlage.

Rimac Concept OneFoto: Rimac
Der Fahrer muss nur geradeaus schauen, der Blick nach hinten ist nicht möglich.

Drift Modus für die Rennstrecke

Seine Energie bezieht der Rimac Concept One aus verschiedenen Batteriepaketen, die im Bug, im Heck und hinter den Passagieren platziert sind. Als Gesamtkapazität werden 82 kWh genannt. Eine Steuerelektronik vernetzt alle vier E-Motoren so miteinander, dass ein intelligenter Allradantrieb entsteht, der das Drehmoment voll variabel an den Fahrzustand anpassen kann. Der Hersteller verspricht eine neues Fahrdynamikniveau bei Kurvenfahrten. Der Fahrer kann zudem das Setup per Knopfdruck, bis zu einem „Drift Modus“ für den Einsatz auf der Rennstrecke, einstellen.

Beim Design folgt der Rimac Concept One klassischen Vorgaben, duckt sich ultraflach auf die Fahrbahn, kombiniert dabei eine relativ hohe Gürtellinie mit einem filigranen Greenhouse. Der Innenraum präsentiert sich mit Leder, Carbon und Aluminium, nach Rimac-Angaben werden keine Platikelemente verbaut. Eine hohe Mittelkonsole trennt Fahrer und Beifahrer. Die Rundinstrumente werden von hinten auf eine Glasfläche projiziert. Ein großer Touchscreen auf der Mittelkonsole bündelt alle weiteren Anzeigen und Bedienfunktionen. Auf ihm werden in Echtzeit Daten von über 500 Sensoren in verschieden Grafiken dargestellt. Der Fahrer kann so seine Telemetriedaten direkt auf dem Display ablesen, oder aber per PC, Smartphone oder Tablet aus der Daten-Cloud abrufen.

Rimac Concept OneFoto: Rimac
Das Cockpit des Rimac soll keinerlei Plastikelemente aufweisen.

8 Rimac-Supersportler sollen gebaut werden

Auf der IAA hieß es, der Rimac Concept One gehe 2013 in einer Auflage von 88 Exemplaren in Serie, aktuell schreiben wir das Jahr 2016 und es sollen zunächst 8 Fahrzeuge entstehen. Preise wurden nicht genannt.

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