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Rinspeed iChange

Flexible Sportwagenvision mit Elektro-Antrieb und iPhone-Steuereinheit

Foto: Rinspeed 48 Bilder

Mit dem iChange präsentiert die Schweizer Tuningschmiede Rinspeed auf dem Genfer Auto Salon ein neues Conceptcar, das sich dem Platzbedarf der Passagiere anpassen soll. Als Steuereinheit für den Elektro-Sportwagen dient ein iPhone.

16.02.2009 Powered by

Der Clou des Modells ist eine Karosserie, die sich per Knopfdruck verändert. Dadurch kann sich der Einsitzer in einen Transporter für zwei weitere Mitreisende im Fond verändern. Sinn dieser Metamorphose: Der Einzelfahrer ist mit weniger Karosserie aerodynamisch günstiger und damit verbrauchsärmer unterwegs. Sollen weitere Passagiere im nur 1.050 Kilogramm schweren Rinspeed iChange reisen, so lässt sich unter dem aufklappbaren Heck Raum für zwei weitere Begleiter schaffen.

E-Motor katapultiert den Rinspeed iChange auf Tempo 220

In Bewegung gesetzt werden diese von einem 150 kW starken Elektromotor, der den Rinspeed iChange auf bis zu 220 km/h beschleunigen soll, der prestigeträchtige Sprint aus dem Stand auf Tempo 100 soll in knapp über vier Sekunden geschehen. Als Energielieferant sind zwei verschiedene Lithium-Ionen-Packs an Bord, die für die Lang- und die Kurzstrecke zur Verfügung stehen.

Für den Kraftfluss ist ein Sechs-Gang-Vorwahl-Getriebe verantwortlich, das aus dem Subaru WRX bekannt ist. Das Getriebe und der Antriebsstrang werden von umweltfreundlichen Schmierstoffen versorgt, die 17- beziehungsweise 18-Zoll großen AEZ-Leichtmetallräder sind mit aerodynamischen Abdeckungen versehen. Den Bodenkontakt halten Breitreifen der Dimensionen 215/40-17 und 245/40-18.

Siemens stellt Antriebssystem für den Rinspeed iChange

Nach Angaben von Rinspeed besteht der "Triebsatz des Fahrzeugs aus einem integrierten System aus Motor/Generator, Leistungselektronik und Schnittstelle mit Batterieanbindung der zentralen Forschungsabteilung der Siemens AG (Corporate Technology, CT)."

Optisch präsentiert sich die nur 1,03 Meter hohe Konzeptstudie wie ein konventioneller Supersportwagen. Die kurze Front mit den böse dreinschauenden Scheinwerfern wird von den mächtigen Kotflügelhöckern dominiert. Unter der stark gewölbten und flach stehenden Frontscheibe nimmt der Fahrer mittig Platz. Das Heck, ebenfalls dynamisch-kraftvoll, zeigt sich schon etwas konventioneller, während die Seitenpartie mit schwungvoller Zickzack-Linie die Blicke auf die großen Radhäuser zieht und Türen vermissen lässt. Den Zugang zur Studie ermöglicht die klappbare Dachpartie, die sich elektrisch nach vorne öffnet.

Apple iPhone als Zündschlüssel

Im Innenraum empfängt ein futuristisches Cockpit den Fahrer, der sich auf wollenen Sportsitzen niederlassen kann. Als Zündschlüssel fungiert ein Apple iPhone, das auch gleichzeitig Fernsteuerung und Bedieneinheit für die wichtigsten Fahrzeugfunktionen ist. Außerdem an Bord: Das Harman Infotainment-System, das sich durch einen minimalen Energiebedarf auszeichnen soll. Ebenfalls neu: die Navigation, die eine besonders umweltfreundliche Strecke berechnet und in 3D-Optik präsentiert.

Für Wärme in der Studie vom Genfer Auto Salon sorgt eine speziell entwickelte Heizung von Eberspächer, die einmal rein elektrisch aber auch als Brennstoffheizung konzipiert ist. Für ein angenehmes Klima im Innenraum ist ein Ventilator verantwortlich, der seine Energie aus Solarzellen an den Dachseiten und der Dachmitte bezieht. Bei starker Sonneneinstrahlung fungieren die Solarzellen zudem als Ladehilfe für die Batterien.

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