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Risikogruppe Senioren im Verkehr

Versicherer fordern Fahrprüfungen

Foto: DVR

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) drängt darauf, dass für für Autofahrer im Seniorenalter auf lange Sicht regelmäßige Testfahrten verpflichtend eingeführt werden.

17.01.2017 Uli Baumann 8 Kommentare

Zunächst sollten die Kontrollen auf freiwilliger Basis erprobt werden, um die Akzeptanz zu testen, sagte der Leiter der Unfallforschung beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Siegfried Brockmann, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Auf lange Sicht müssten solche Kontrollfahrten aber zur Pflicht werden. Der Bereich Unfallforschung beim GDV wolle noch in diesem Jahr Standards für eine derartige Testfahrt entwickeln.

Führerschein stehe nicht auf dem Spiel

Wie der Spiegel berichtet, sollen die angedachten Kontrollfahrten im Beisein eines geschulten Begleiters erfolgen, um den Autofahrern neutrale Rückmeldungen zu geben. Die Ergebnisse sollen vertraulich gehandelt werden und lediglich eine Empfehlung darstellen. Der Führerschein soll dabei nicht auf dem Spiel stehen.

Zur Begründung der Versichererinitiative verwies Brockmann auf Unfallstatistiken von Autofahrern über 75 Jahren. Drei von vier Unfällen, an denen sie beteiligt seien, verursachten sie selbst. Der Wert sei höher als in der Hochrisikogruppe der Fahranfänger. Noch sei die absolute Zahl der Unfälle älterer Senioren gering, betonte er. Angesichts der demografischen Entwicklung werde sich diese jedoch „zu einem Problem entwickeln“.

Die Debatte um Fahrtests für Senioren wird schon seit Jahren geführt. Erst im vergangenen Jahr hat Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt verpflichtende Fahreignungstests kategorisch abgelehnt.

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Es geht hier wiedereinmal nicht um mehr Sicherheit, es geht nur um mehr Abzocke. Die Bevölkerung in Deutschland wird immer älter und das ist der Grund für die Versicherungen wieder einmal mehr Geld in ihre Kassen zu spülen. Wenn man sagt ab 70-75 eine Untersuchung meim Hausarzt, Augenarzt von den Versicherungen bezahlt, das würde der Sicherheit dienen. Die Kfz-Versicherungen sollen mir einmal erklären wenn jemand 40-45 Jahre unfallfrei fährt, wieso sie ihm dann die Prämie erhöhen, nur weil er älter wurde. Haben sie in den 40-45 Jahren nicht schon sehr viel an ihm verdient. Es liegt an der Politk einhalt zu gebieten, aber die ist nicht für die Bevälkerung da!

Peter Backes 20. Januar 2017, 13:33 Uhr
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