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Rizk Auto RA

Modernes Aston Martin DBR2-Revival

Rizk Auto RA Foto: Rizk Auto 19 Bilder

Die Rizk Automobile Corp. aus Phoenix will mit dem Retro-Sportwagen RA klassisches Design mit modernster Technik paaren, um maximales Fahrvergnügen zu generieren. Als Vorbild haben sich die Amerikaner den Aston Martin DBR2 Le Mans-Renner von 1957 auserkoren.

17.07.2009 Uli Baumann

Autofans, denen moderne Autos zu kantig, zu verkünstelt - Rizk Auto spricht von "Bangelized" - sind, sollen am RA ihre Freude finden.

Klassische Aston Martin-Linienführung

Dieser trägt geschwungene Linien, maskulin ausgeformte Kotflügelpartien, zwei Airdomes hinter  und nur eine knapp geschnittene Windschutzscheibe vor den Passagieren.

Seine Nase steckt der RA tief Richtung Straße, hält dem Fahrtwind nur das Stoßfänger-freie Kühlermaul entgegen. Die Rundscheinwerfer verstecken sich hinter aerodynamisch geformten Plexiglasscheiben, während die Abgasendrohre ungehindert seitlich hinter den Vorderrädern auspuffen dürfen. Darüber entledigt sich das Antriebsaggregat durch große Kiemenöffnungen seiner hocherhitzten Abluft.

Am Heck dominiert Schlichtheit, keine Falzen, keine Sicken - nur vier klassische Rundleuchten mit herkömmlichen Leuchtmitteln und Chromeinfassungen erheben sich aus der Karosseriegrundform. Bügelfrei präsentieren sich auch die kleinen Türen, die gänzlich ohne Seitenscheiben auskommen.

Holzlenkrad und Analog-Instrumente

Dem Prinzip Klassik folgt auch die Innenraumgestaltung des RA. Ein Dreispeichen-Holzlenkrad - airbagfrei - macht sich vor der Armaturentafel aus poliertem Aluminium breit. Fünf analoge Rundinstrumente und zwei Zugschalter müssen zur Info und zur Bedienung ausreichen. Für einen Hauch Luxus sorgt das gesteppte Leder - natürlich in Rot - auf den Sitzen, an den Türen und der Mittelkonsole. Die Sitze sind fixiert, dafür sollen einstellbare Pedale und ein höhenverstellbares Lenkrad die Anpassung an den Fahrer übernehmen.

Kohlefaser-Chassis mit Aluwaben-Verstärkung

Was jetzt folgt, gehört in die Rubrik High-Tech und moderner Flugzeugbau, denn unter dem silbernen Lack sorgt ein Nomex-Kohlefasermischgewebe für die Festigkeit und die Formgebung der Karosserie. Diese wiederum ruht nicht auf einem klassischen Gitterrohrrahmen, sondern darf sich über ein Kohlefaser-Monocoque mit Alumniniumwaben-Verstärkung spannen. Einzelradaufhängungen mit voll einstellbaren Federelementen sichern rundum die Straßenlage. Sind die Drahtspeichenräder noch klassischer Natur, so sind die aufgezogenen Sportreifen wieder ein Zugeständnis an die Moderne.

Motoren von Jaguar oder Corvette

Welche Antriebslast auf diese zukommt, hängt vom gewählten Motor ab. Hier lässt Rizk dem Käufer die Wahl zwischen Reihen-Sechs- und V-Zwölfzylinder-Aggregaten aus dem Jaguar-Regal, die Stilecht von Vergasern mit Gemisch versorgt werden, oder einem Einspritz-V8, den Rizk aus der Corvette entlehnt. Die Jaguar-Motoren werden mit einem manuellen Fünfgang-Getriebe gekoppelt, der Corvette-LS3-Motor ist mit einer Sechsstufen-Automatik oder einem manuellen Sechsgang-Getriebe zu haben. Bei der Wärmedämmung im Motorraum und am Unterboden greift Rizk auf NASA-Material zurück. Für die Mars-Mission entwickelt, soll der Aerogel getaufte Werkstoff auch größter Hitze widerstehen.

Ob der Rizk für die Käufer genauso unwiderstehlich wird, bleibt abzuwarten, denn bislang hat Rizk Auto noch keine Preise und keinen Starttermin für den RA genannt.

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