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RM Auctions Phoenix/Arizona

Die Briten kommen zurück!

1969er  Morgan 4/4 Roadster 
Foto: Darin Schnabel ©2010 Courtesy of 57 Bilder

Bei der Oldtimer-Auktion in Phoenix, Arizona/USA kommen am 20. Januar 69 britische Klassiker zum Auftakt des zweitägigen Verkaufs-Events unter den Hammer. Die "The British are Back!"-Versteigerung eröffnet wie im letzten Jahr die zweitägige Auktionsveranstaltung in Phoenix, Arizona/USA.

20.01.2011 Kai Klauder Powered by

An den beiden Auktionstagen werden insgesamt mehr als 180 Fahrzeuge versteigert. Parallel zu der Veranstaltung läuft auch die weltgrößte Automobilauktion im nahen Scottsdale, bei der drei Auktionshäuser mehr als 1.600 Fahrzeuge anbieten.

RM Auctions hat eine feine Sammlung britischer Klassiker zusammengestellt, bei der die bekanntesten Fahrzeuge der britischen Automobilgeschichte vertreten sind. Jaguar E-Type, Rolls-Royce Silver Ghost, Aston Martin DB4, Austin Mini und Moke sowie die schnittigen XK-Modelle. Die meisten Fahrzeuge werden "without Reserve" - also ohne Mindestpreis angeboten. Bei 33 Automobilen soll ein vom Verkäufer vorgegebener Mindestpreis erreicht werden.

Ältester Brite: Rolls Royce 40/50 HP Silver Ghost Phaeton von 1921

Lot 146 ist das älteste Fahrzeug dieser Auktion, ein 1921er Rolls-Royce Silver Ghost aus der Sammlung von John M. O'Quinn. Das Fahrzeug wurde 1921 in Indien auf der Kalkutta Motor Show gezeigt, bekam 1926 eine neue Karosserie auf den Leib geschneidert und wurde 1995 komplett restauriert. Seitdem hat das Fahrzeug mehrerer internationale Concours-Veranstaltungen gewonnen. Darunter so renommierte wie Preis treibende Klassensiege in Meadow Brooks, Amelia Island und Pebble Beach. Das Estimate liegt bei 300.000 bis 450.000 Dollar (232.000 bis 348.000 Euro).

Im gleichen Preisrahmen liegt Lot 159, ein Bentley 3-Litre Sports Four-Seater von 1927. Er soll 350.000 bis 450.000 Dollar (271.000 bis 348.000 Euro)erzielen. Von den legendären 3-Litre-Rennwagen wurden nur wenig mehr als 1.600 Exemplare gebaut. Der angebotene Bentley soll ein originales Red-Label-Modell mit dem kurzen Radstand und dem höher verdichteten Motor sein. Der Auktionskatalog führt die Historie der Chassis-Nummer BL1620 in Kurzform von der Auslieferung am 30. März 1927 an William Arnold of Manchester bis zum heutigen Besitzer auf, der den Wagen 2001 in England kaufte und in die USA brachte.

Seltener Engländer: 1953er Nash-Healey Roadster

Noch seltener als der 3-Litre-Bentley ist der Nash-Healey Roadster von 1953 (Lot 130), von dem nur etwa 506 Exemplare in den Jahren 1951 bis 1954 entstanden. Der Nash-Healey wurde erfolgreich bei Rennveranstaltungen eingesetzt, unter anderem wurde er 1950 bei der Mille Miglia Gesamt-Neunter und Vierter in Le Mans. Zwei Jahre später holte der kleine 140 PS-Roadster den Klassensieg in Le Mans. Erstbesitzer war der Profi-Golfer Sam Snead, der den Wagen 1958 weiterverkaufte. Der von Pinin Farina designte Wagen hatte zwei große Filmauftritte in den Streifen "Sabrina", in dem er von William Holden gefahren wurde. In der TV-Serie "The Adventures of Superman" diente er dem Superman/Clark Kent-Darsteller George Reeves als stilsicherer Wagen. Das Estimate liegt bei 90.000 bis 120.000 Dollar (70.000 bis 93.000 Euro).

In den USA besonders beliebt: britische Roadster

Die offenen britischen Klassiker sind in den USA besonders beliebt, unter den 69 Lots finden sich mehr als 40 Roadster und Cabriolets. Dabei haben Interessenten eine große Auswahl: Vom 1966er Mini Moke (Lot 109) über einen 1967er Triumph TR4A (Lot 106) und die populären Austin-Healeys (Lot 140:1956er 100 M Le Mans und Lot 32: 1967er 3000 MKIII BJ8) bis hin zu den noblen Jaguar XK-Modellen (Lot 136: 1952er XK120, Lot 155: 1955er XK140 MC, Lot 153: 1953er XK120 SE und Lot 152: JXK150 Drophead Coupé).

Alle Lots gibts in unserer Fotoshow.

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