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RM Auctions Monaco-Versteigerung

6 Formel 1-Autos unterm Hammer

1989er Ferrari F1-89 - Foirmel 1-Rennwagen Foto: RM Auctions 45 Bilder

Bei der Monaco-Auktion im Rahmen des Grand Prix de Monaco Historique (9. bis 11. Mai 2014) stehen Formel 1-Autos hoch im Kurs. Neben dem Hesketh 308, mit dem der spätere Weltmeister James Hunt seinen ersten Formel-1-Sieg erzielte, sind zwei rote Renner von Lancia und Ferrari sowie der Monaco-GP-Siegerwagen Brabham BT20 die Stars der Versteigherung von RM Auctions am 10. Mai.

30.04.2014 Dirk Johae Powered by

Der Ferrari 640 aus dem Jahr 1989 ist der jüngste Formel-1-Wagen der Auktion. Der auch als F1/89 bekannte Monoposto war die erste Konstruktion des ehemaligen McLaren-Konstrukteurs John Barnard. In Monaco kommt das ehemalige Einsatzauto von Gerhard Berger (WM-7.) sowie das erste Testauto des damaligen Ferrari-Neuzugangs Alain Prost zur Auktion, das von der Ferrari-Kundensportabteilung komplett restauriert, in Mugello getestet wurde und mit einem historischen Ferrari-Zertifikat versehen ist.

Legendärer Lancia Formel 1

Zu den legendären Konstruktionen der Formel-1-Geschichte gehört der Lancia D50, der 1954 und 1955 in der Königsklasse eingesetzt wurde. Nach dem Schließen des Rennstall behielt die italienische Firma ein Auto. Davon wurden später eine Replikas gefertigt. Eines dieser originalgetreu nachgebauten Lancia bekam Tom Wheatcroft, der den Monoposto in seinem Museum in Donington ausstellte. Interessant: Die Obergrenze für das Estimate liegt mit 900.000 Euro für den Nachbau genauso hoch wie für den authentischen Ferrari mit zeitgenössischer Renngeschichte.

Einige Formel-1-Autos bei der Auktion im Sportclub von Monaco an der Avenue Princesse Grasse wurden in ihrer aktuellen Zeit auf dem Stadtkurs des Fürstentums eingesetzt: Am erfolgreichsten war der Renault RE30B von 1982 (Chassis F1-B7), mit dem René Arnoux beim Grand Prix auf der besten Startposition stand und 15 Runden das Rennen anführte, dann aber nach einem Dreher ausfiel. Gleich in Jahren hintereinander startete der Tyrrell 010-Ford (1980/81, Chassis 010/3) im Leitplankenkanal von Monaco, gefahren von Derek Daly und Eddie Cheever. Auch dieser Formel-1-Wagen des einstigen Weltmeisterteams mit dem Cosworth DFV V8-Motor wird angeboten.

Monaco-Siegerauto von 1967

Das Auto mit der erfolgreichsten Monaco-Historie ist aber der Brabham BT20-Repco (Chassis F1-2-66), mit dem der Neuseeländer Denny Hulme 1967 den Großen Preis von Monaco gewann. Die Punkte beim ersten europäischen Weltmeisterschaftslauf der Saison verhalfen Hulme am Ende des Jahres zum Titelgewinn vor seinem Teamchef Jack Brabham sowie Jim Clark.

Bugatti Grand Prix-Rennwagen

Ein Bugatti 35B (Chassis 4761, Rahmen 214) entführt bei der Auktion von RM zu den Anfängen des Großen Preises von Monaco im Jahr 1929. Ein 35B mit dieser Chassisnummer wurde 1926 bei der Targa Florio eingesetzt und auch von "W Williams" (i.e. William Grover-Williams) gefahren, bevor es 1929 an den Franzosen Francois Trevaux verkauft wurde. Der in Frankreich geborene Engländer Grover-Williams gewann mit seinem 35B den ersten monegassischen Grand Prix im Mai 1929. Der in Monaco angebotene Bugatti mit einem Mindestgebot von bis zu 1 Mio. Euro ist in den 60er Jahren unter der Verwendung von sehr vielen Originalteilen wieder aufgebaut worden.

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