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RM Auctions Oldtimerauktion Paris

Jaguar D-Type mit Rekordpreis

Paris RM Auctions 2014 Foto: RM Auctions 53 Bilder

Das Auktionshaus RM Auctions vermeldet für seine Oldtimer-Versteigerung am 5. Februar in Paris neue Rekord-Preise. Topseller ist ein 1955er Jaguar D-Type, der knapp 3,7 Millionen Euro erzielt.

12.02.2014 Kai Klauder Powered by

Insgesamt 53 Fahrzeuge wurden in Paris angeboten, 42 davon fanden einen Käufer, was einer durchschnittlich guten Verkaufsquote von rund 80 % entspricht. 17.701.680 Euro wechselten bei der Auktion im Umfeld der Oldtimermesse Retromobile ihre Besitzer. Der durchschnittliche Preis pro Fahrzeug von mehr als 420.000 Euro spricht für die hochkarätige Auswahl der Auktion.

5 Autos über 1 Millionen Euro

Unter den 10 Top-Sellern erzielte die Hälfte ein Ergebnis von mehr als 1 Million Euro, mit Abstand das teuerste Fahrzeug der Versteigerung war der Jaguar D-Type von 1955, der mit 3.696.000 Euro einen neuen Rekordpreis für dieses Modell aufstellte. Der Wagen mit Chassisnummer XKD 520 ist der 7. diesen Typs, der für Kunden hergestellt wurde und wurde an den australischen Rennfahrer Bib Stillwell neu ausgeliefert, der ihn in der Saison 1956 und 1957 einsetzte und zahlreiche Rundenrekorde aufstellte. Bei der Moomba Tourist Trophy erreichte Stillwell am 11. März 1956 den 2. Gesamtrang, bei der Australian Tourist Trophy wurde er am 25. November 1956 Gesamt-5. Im folgenden Jahr fuhr er beim Albert Park-Rennen auf den 3. Platz (24. März 1957).

Vorbesitzer Richard Attwood

Es folgten bis 1958 zwei Besitzerwechsel und eine Karosserieinstandsetzung nach einem Transportunfall, die von Frank Gardner durchgeführt wurde. Später kaufte David Finch den Wagen und montierte einen stärkeren 3,8-Liter-Motor. Finch holte am 6. Januar 1959 den 2. Platz bei der South Pacific Championship und gewann 1961 die Queensland Tourist Trophy. Nach einer Kollision tauschte Finch die Front gegen eine "Long-Nose" im Stil der Le Mans-Siegerwagen des D-Type. 1962 gelangte der D-Type in den Besitz von Ash Marshall der ihn 1967 an den späteren Le Mans-Sieger Richard Attwood veräußerte.

Ab 1977 befand sich XKD 520 bis 2004 in der Harburg Collection des australischen Rennfahrers und Sammlers Peter Harburg - und für mehr als 30 Jahre unter der Obhut des Marken-Experten Chris Keith-Lucas, der sich um die Instandhaltung des D-Type kümmerte - auch nach dem erneuten Eigentümerwechsel 2004, als Clive Jarman den Wagen übernahm. Jarman störte sich allerdings an der langen Nase und ließ die ursprüngliche Short-NoseVersion wieder herstellen.

53 Kunden-D-Type gebaut

Der Experte Keith-Lucas über den Jaguar D-Type: "Meiner Meinung nach ist XKD 520 einer der besten Production-D-Types, die heute noch existieren. Die Hauptkomponenten des Wagens stammen alle aus den späten 50er-Jahren. Er ist einer meiner Lieblings-D-Type." Soweit der Experte, dessen Meinung in den Jaguar-Kreisen hohes Gewicht hat. Einer von den besten D-Types heißt allerdings auch: einer von insgesamt gebauten 53 Kunden-D-Types.

Im Juli 2008 wurde der erste der Kunden-D-Types (XKD 509) von Bonhams für 2.201.500 Britische Pfund (nach damaligem Umrechnungskurs rund 2,76 Millionen Euro) versteigert.

Der jetzt für das 7. gebaute Exemplar liegt mehr als 50 % darüber: Erst bei 3.696.000 Euro endeten die Gebote.

Alle Autos der Auktion und die Ergebnisse sehen Sie in unserer Fotoshow.

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