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Robert Bosch GmbH

Der größte Automobilzulieferer der Welt

Bosch-Historie Innovationen Foto: Bosch 32 Bilder

1886 gegründet ist die Robert Bosch GmbH seit 2004 der weltweit größte Automobilzulieferer. Neben der schieren Größe darf sich das Stuttgarter Unternehmen zudem zahlreiche Automobil-Innovationen auf seine Fahnen schreiben.

27.06.2009 Uli Baumann

Die Robert Bosch GmbH beschäftig in über 60 Ländern an 300 Standorten weltweit rund 280.000 Mitarbeiter. Neben der Automobilkomponentensparte erwirtschaftete das Unternehmen mit den bereichen Industrietechnik sowie Haus- und Gebrauchsgeräte 2008 einen Umsatz von 45,1 Milliarden Euro, wobei die Automobilsparte trotz Krise 26,5 Millarden Euro beisteuerte.

Jährlich gibt Bosch nach eigenen Angaben etwa acht Prozent vom Umsatz (rund 3,5 Milliarden Euro) für Forschung und Entwicklung aus und meldet über 3.000 Patente weltweit an. Zahlreiche Bosch-Innovationen waren wegweisend und gehören heute zum automobilen Alltag.

Bosch Von der Magnetzündung bis zur Einspritzpumpe

Den Anfang der Bosch-Erfolgsgeschichte markiert die Weiterentwicklung der Magnetzündung zur Serienreife zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Schnell wurde das Bosch-System zum Standard-Zündsystem für Kraftfahrzeuge. Schon 1902 bot Bosch die erste Zündkerze an. Ab 1913 ergänzte die Sparte Bosch-Licht mit Produkten wie der Lichtmaschine, Reglern, Scheinwerfern und Batterien das Portfolio. Mitte der 20er Jahre etablierte Bosch den elektrischen Anlasser, weiter folgten der Scheibenwischer und der Blinker.

Mit dem Aufkommen von Dieselmotoren in Lkws ab 1920 wurde bei Bosch die entsprechende Einspritzpumpen-Technik entwickelt. Eine Entwicklung, die mit den aktuellen Common-Rail-System noch nicht ihren Endpunkt erreicht hat.

Bosch bringt Lambda-Sonde, ABS, Motronic und ESP

Abgeleitet von den Dieseleinspritzpumpen wurde bei Bosch 1937 die erste Benzineinspritzung zur Serienreife gebracht. Zunächst Flugmotoren vorbehalten, wanderte diese Technik ab Anfang der 50er Jahre auch unter die Motorhaube von Autos. Zunächst rein mechanisch arbeitend folgten später elektronisch gesteuerte Systeme. Ab 1976 sorgte die Lambda-Sonde für eine Abgasregelung, 1978 ging das Antiblockier-Bremssystem ABS an den Start. Zunehmende Anforderungen an Leistung, Verbrauch und Abgas führten zur Entwicklung der elektronischen Motorsteuerung, die unter dem Namen Motronic debütierte.

Es folgten Entwicklungen wie das elektronische Stabilitätsprogramm ESP, elektronische Bremssysteme, Sensoren für diverse Sicherheitssysteme sowie die elektronische Steuerung von Automatikgetrieben, der adaptive Tempomat oder die elektronische Einparkhilfe und die Harnstoffeinspritzung zur Abgasnachbehandlung bei Dieseln.

Autoradios und Navigationsgeräte von Bosch

Auch die Unterhaltung im Auto kam bei Bosch nicht zu kurz. Mit der Übernahme der Ideal-Werke 1932 bot Bosch noch im gleichen Jahr das erste Blaupunkt Autoradio an. Zum aktuellen Bosch Produktportfolio von Blaupunkt zählen neben Car-Entertainment-Produkten auch Navigationssysteme.

Und was bringt die Zukunft? Aktuell forscht Bosch unter anderem an Parallelhybridantriebsystemen, Lithium-Ionen-Batterien und neuen Abgasnachbehandlungssystem für Dieseltriebwerke.

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