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Rolls-Royce

Absatzschub mit kleinem Modell

Foto: ams 26 Bilder

Rolls-Royce will laut einem Zeitungsbericht seinen Absatz in den kommenden drei Jahren mehr als verdoppeln und dann über 2.000 Luxuswagen jährlich verkaufen.

02.01.2008

Der Absatzschub solle vor allem von einem etwas kleineren und günstigeren Modell kommen, dessen Markteinführung für Ende 2009 geplant sei, schrieb die Londoner "Times" am Montag (31.12.). Der "Baby-Rolls" solle 160.000 bis 180.000 Pfund (derzeit 218.000 bis 245.000 Euro) kosten und damit bis zu 90.000 Pfund billiger sein als aktuelle Phantom-Modelle.

Der zum BMW-Konzern gehörende britische Traditionshersteller konnte bisher sein Absatzziel von 1.000 Fahrzeugen pro Jahr nicht erreichen. Von Januar bis November 2007 stiegen die Verkäufe immerhin um 27,9 Prozent auf 821 Luxuswagen. Angetrieben werde der Absatz unter anderem durch das neue Cabrio Phantom Drophead, hieß es in der "Times". Auch die Verkäufe in neuen Märkten würden immer wichtiger: 2008 könne der Absatz in China die Nachfrage im britischen Heimatmarkt überholen. China wäre dann der zweitwichtigste Rolls-Royce-Markt nach den USA.

Um die Produktion aufzustocken, stelle Rolls-Royce derzeit zusätzliche Mitarbeiter ein und baue eine zweite Montagelinie auf.

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