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Rolls-Royce

Absatzziele bleiben

Foto: Rolls-Royce 26 Bilder

Die BMW-Tochter hat ihr Absatzziel von 1.000 Luxuswagen in diesem Jahr trotz eines schleppenden Anlaufs noch nicht aufgegeben. "Ich bin überzeugt davon, dass wir das Ziel noch erreichen können", sagte der neue Rolls-Royce-Chef Karl-Heinz Kalbfell in Goodwood.

08.09.2004

Im nächsten Jahr solle die Zahl der Auslieferungen des mindestens 320.000 Euro teuren Rolls-Royce Phantom weiter gesteigert werden. Mittelfristig will Kalbfell die Modellpalette ausbauen. Die Planungen für das Cabrio seien bereits am Laufen. Die offene Baureihe komme frühestens 2006.

Unter der Führung von BMW hatte Rolls-Royce den neuen Phantom entwickelt und Anfang 2003 der Öffentlichkeit vorgestellt. Am Mittwoch (8.9.) wurde das insgesamt 1.000. Fahrzeug gebaut. In den ersten acht Monaten dieses Jahres wurden 415 Autos verkauft, deutlich weniger als die Hälfte des Jahresziels. Kalbfell ist dennoch zufrieden: "Wir liegen vor Maybach und sind klarer Leader in unserem Segment." In vielen Ländern sei der Vertrieb noch im Aufbau und er setze auf ein starkes viertes Quartal.

Kalbfell bekräftigte, dass sich BMW die Luxus-Tochter nicht nur aus Image-Gründen halte. "Ich möchte kein Geschäft betreiben, mit dem ich kein Geld verdiene." Rolls-Royce verdiene mit jedem verkauften Auto Geld, auch die Ausgangsinvestitionen sollen wieder hereingeholt werden. BMW hatte etwa 160 Millionen Euro für Rolls-Royce und das neue Werk ausgegeben.

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