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Rosberg

"Wir wollen Renault und Red Bull schlagen"

Foto: dpa 12 Bilder

Nach den vielversprechenden Tests wird von Williams und Nico Rosberg in der kommenden Saison ein großer Schritt nach vorne erwartet. Doch im Interview tritt der 22-Jährige Sohn von Ex-Weltmeister Keke Rosberg auf die Euphoriebremse.

27.02.2008 Powered by

Wie würden Sie ihr Standing im Team beschreiben?
Rosberg: Es ist sehr gewachsen. Ich habe mich sehr stark entwickelt, auch auf der technischen Seite. Das macht mir Spaß und ich kann Einfluss nehmen. Ich habe einige Sachen bewirken und die Richtung vorgeben können. Es ist toll, in dieser Position zu sein. Ich sehe, wie wichtig das ist, um weiterzukommen.

Hat sich Ihre Entwicklung und Ihr Standing denn im Vergleich zu vor einem Jahr beschleunigt?
Rosberg: Es wuchs extrem letztes Jahr mit Alexander Wurz, als das Team gesehen hat, dass nicht nur Alex was davon versteht, sondern ich ebenbürtig bin. Er war eine Referenz, einer, der sehr viel davon versteht. Es hat mir sehr geholfen, Alex neben mir zu haben. Es hat dem Team gezeigt, wo der Maßstab war - ich musste mich da sicherlich nicht verstecken.

Wie sieht denn ihre persönliche Zielvorgabe für die kommende Saison aus?
Rosberg: Ich glaube, Vierter in der Konstrukteurswertung zu werden ist die Hauptsache, das wäre schon toll. Zusammen damit würde sich ergeben, dass ich ein paar bessere Resultate erziele. Mit Glück vielleicht ein Podium. Dazu müssen aber wenigstens ein Ferrari und ein McLaren-Mercedes ausfallen und zwei BMW-Sauber. Es gehört sicher Glück dazu, aber es wäre schon cool.

Welche Teams werden denn die Hauptkonkurrenten von Williams-Toyota sein?
Rosberg: Es wird wieder eng. Red Bull, Renault, ich hoffe BMW-Sauber, auch wenn ich das noch nicht richtig glauben kann - und wir. Wir wollen Renault und Red Bull schlagen. Dazu kommen möglicherweise noch Toyota und Toro Rosso.

Und wie ist das Gefühl mit Ihrem neuen Auto?
Rosberg: Es ist generell positiv, aber es ist nicht so ein großer Unterschied. Man merkt, dass es schneller ist.

So richtig optimistisch hört sich das aber nicht an...
Rosberg: Es ist aber besser so, als wenn man Riesenoptimismus verbreitet und dann Zwölfter in der Startaufstellung wird wie im vergangenen Jahr.

Oder drücken Sie bewusst die Erwartungshaltung nach den starken Testvorstellungen?
Rosberg: Nein, das ist nicht bewusst. Es ist eng mit Red Bull und Renault und das habe ich mir nicht erhofft. Ich habe gehofft, dass wir einen Schritt vor ihnen sind.

Und wenn der siebenmalige Weltmeister Michael Schumacher sagt, dass er glaube, Williams habe Ihnen ein Auto gebaut, mit dem Sie sich noch mehr auszeichnen können als im vergangenen Jahr?
Rosberg: Das ist schön. Es freut mich, wenn er so etwas sagt, aber es ist sicher schwierig für ihn zu wissen. Ich hoffe er hat Recht.

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