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Ross Brawn

"Neue Herausforderung"

Foto: Daniel Reinhard

Wenn am 18. März in Melbourne die Startampel zum ersten GP der Saison2007 erlischt, ist Ross Brawn beim Fischen in Neuseeland. Eine Rückkehr des Technik- und Taktik-Genies in die Formel 1 ist jedoch nicht ausgeschlossen. Von seinem alten Job will er allerdings nichts mehr wissen.

15.02.2007 Powered by

"Ich weiß noch nicht einmal, ob ich den Grand Prix am Fernsehschirm verfolgen kann", sagt der frühere Ferrari-Technik-Chef. Nach Reisen durch Argentinien und Neuseeland stehen im Frühjahr noch die mexikanische Halbinsel Yucatan und eine USA-Reise auf dem Programm, im frühen Sommer geht es zum Angeln nach Russland. "Ich brauchte einfach einen Tapetenwechsel, will meinen Kopf frei kriegen", sagt Brawn.

Seine Fähigkeiten als Technik-Ass will er 2007 allenfalls bei der Formel Student nutzen. Brawn schwebt eine Funktion als Mentor für die auszubildenden Ingenieure vor. Auf seinen langen Reisen will der Brite  in sich hineinhorchen, ob ihm die Formel 1 zu sehr fehlt.

Entscheidung im Sommer

Frühestens im Sommer steht ein Treffen mit Fiat-Chef Luca di Montezemolo und Ferrari-Präsident Jean Todt auf dem Programm. Dort soll erstmals besprochen werden, ob und wie es für Ross Brawn weitergehen könnte."Ferrari hat mir so viel gegeben, dass es nur fair ist, wenn ich zuerst mit ihnen spreche", sagt Brawn.

Eine Rückkehr in seinen alten Posten als Technischer Direktor schließt Brawn aus: "Wenn ich zurückkehre, brauche ich eine neue Herausforderung."

Die Spatzen pfeifen von den Dächern, dass Ross Brawn ein Kandidat für den Posten als Rennleiter ist. Auch wenn der Engländer sagt, er habe sich nicht darum beworben, räumt er ein: "Das ist eine Option für dieZukunft."

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