Das waren 25,4 Prozent weniger Fahrzeuge als noch im Jahr zuvor. 2007 hatten die Hersteller in 67 Rückruf- und Serviceaktionen über 440.000 mangelhafte Fahrzeuge in die Werkstätten beordert.
47.000 Astra-Fahrer betroffen
Mit 53.780 Fahrzeugen waren Opel-Fahrer am stärksten von Rückrufen und Service-Aktionen betroffen. Allein 47.000 Astra-Fahrer mussten für eine Überprüfung des Öldrucksensors in die Werkstatt. Ein Opel-Sprecher sagt dazu auf Anfrage: "Opel hat in Qualitätsuntersuchungen zuletzt als bester deutscher Hersteller abgeschnitten. Rückrufe und Service-Aktionen sind vorsorgliche Maßnahmen, mit der wir uns um die 100-prozentige Zufriedenheit unserer Kunden bemühen."
Ford rief über 53.000 Autos zurück
Ford rief in diesem Jahr mit 53.300 Fahrzeuge nahezu genauso viele Fahrzeuge in die Werkstätten zurück wie Opel. Am häufigsten betroffen waren die Modelle Focus CC, C-Max und Ford Focus. Bei 24.000 Fahrzeugen dieser Modelle mit dem Zweiliter-Diesel-Aggregat wurde sicherheitshalber das Rückschlagventil im Bremssystem getauscht. Honda rief 2008 in zwei großen Aktionen 44.155 Fahrzeuge in die Werkstätten. 24.000 Honda Civic wurden wegen eines möglichen Defekts an der Handbremse geprüft, weitere 19.746 Honda Jazz wurden wegen des gleichen Problems zurückgerufen.
Volkswagen mit den meisten Aktionen
Die meisten Aktionen hatte Volkswagen mit drei Rückrufen und drei Serviceaktionen. Betroffen waren insgesamt 19.250 VW-Modelle. 2007 führte diese Rückruf-Liste der Hersteller Peugeot an, gefolgt von Opel und Fiat.






