In Deutschland sind von dem Rückruf über das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg rund 100 Fahrzeuge betroffen, eine Gesamtzahl konnte BMW nicht beziffern.
BMW-Rückruf: Nur wenige Modelle in Kundenhand
Bei den BMW X5- und BWX X6-Modellen aus dem Produktionsmonat Juni 2009 wurden Bremsscheiben verbaut, die nicht der Spezifikation entsprachen. In der Folge konnte es eine geringere Bremsleistung an der Hinterachse geben, im Extremfall hätten die Bremsscheiben brechen können.
Drei Stunden Werkstattaufenthalt
Nach Angaben von BMW ist der Großteil der Fahrzeuge nicht in Kundenhand sondern noch im Fuhrpark von BMW. Die wenigen Kunden, an die die Fahrzeuge bereits ausgeliefert wurden, werden angeschrieben und mit ihrem Modell in die Werkstätten gebeten. Dort werden die Bremsscheiben überprüft und gegebenenfalls ersetzt. Nach Angaben von BMW dauert der Aufenthalt in der Werkstatt drei Stunden. Angaben zu den Kosten der Aktion oder zum Zulieferer der Bremsscheiben machte BMW nicht.
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