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Rückruf Mercedes-AMG GT S

Karbonkardanwelle kann sich lösen

Mercedes AMG GT S, Frontansicht Foto: Achim Hartmann 26 Bilder

Mercedes ruft weltweit 380 Exemplare des Sportlers Mercedes-AMG GT S in die Werkstätten zurück. Unter Umständen kann sich die Verklebung der Karbonkardanwelle an der Hinterachse lösen.

28.06.2016 Uli Baumann

An den betroffenen Modellen kann sich ein nicht fachgerechtausgeführte Verklebung der Kardanwelle mit den angeflanschten Bauteilen lösen. In Folge würde die Kraftübertragung an die Hinterachse ausfallen.

Weltweit 380 Modelle betroffen

Bemängelt wurde das Problem von Kunden in den USA, Saudi Arabien und Japan. Als Ursache hat Mercedes nicht ausreichend gereinigte Bauteile vor der Verklebung ausgemacht. Die sich lösende Verklebung soll sich durch eine erhöhte Geräuschentwicklung und ein Warnsignal im Cockpit ankündigen.

Betroffen vom Rückruf sind weltweit 380 Modelle, davon 180 in den USA, aber auch einige in Deutschland, aus dem Bauzeitraum Juni und Juli 2015. Mercedes schreibt die Halter der betroffenen Modelle an und bittet sie mit ihrem Fahrzeug in die Werkstätten. Dort werden die Karbonkardanwellen geprüft und gegebenenfalls ausgetauscht.

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