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Ruf Porsche in Genf

Zweiter Frühling für den 964

Porsche RUF SCR 4.2 Foto: Ruf 12 Bilder

Die Sportwagenmanufaktur Ruf hat auf dem Genfer Autosalon vier neue 911er-Modelle vorgefahren. Zwei davon basieren auf dem alten 964, der mit bis zu 590 PS glänzt. Zwei interpretieren den neuen 991.

07.03.2016 Uli Baumann Powered by

Restomods - also alte Autos zu restaurieren und ihnen gleichzeitg moderne Technik zu verpassen ist in den USA ein großer Trend, aber eine Spielart von der die Sportwagenmanufaktur Ruf jede Menge versteht. Auf dem Genfer Autosalon präsentiert Ruf gleich zwei neue Modelle, die auf dem alten Elfer, Typ 964 aufbauen.

Mit dem Ruf SCR 4.2 hat Ruf ein Meisterwerk abgeliefert. Im Heck des Elfers sitzt ein 4,2 Liter großer, wassergekühlter Vierventil-Boxermotor. Der Sauger, der mit einem manuellen Sechsganggetriebe verblockt ist, bringt es auf 525 PS und ein maximales Drehmoment von 500 Nm. Weil diese Power im SCR 4.2 auf nur 1.190 kg Gewicht trifft, darf mit gigantischem Fahrspaß und einer Höchstgeschwindigkeit von 322 km/h gerechnet werden. Aber Ruf hat noch viel tiefer in die Trickkiste gegriffen. Um die Gewichtsverteilung im Sinne agilen Kurvenverhaltens zu verbessern sowie den Geradeauslauf bei hohen Geschwindigkeiten zu stabilisieren, hat Ruf den Radstand des SCR 4.2 um sieben Zentimeter verlängert. Die Proportionen des Elfers wurden dabei so subtil angepasst, dass die Änderungen kaum auffallen.

Und weil Alois Ruf auch ein Freund des Leichtbaus ist, wurde im Innenraum auf alles verzichtet was verzichtbar ist, der Rest wurde gelocht. Abgerundet wird der SCR 4.2 durch neue Schürzen an Front und Heck, Ruf-Felgen sowie den Turboheckspoiler. Auf den turbobreiten Hintern wurde aus Gründen des Luftwiderstands aber verzichtet.

Elfer mit Kohlefaserkarosserie

Dass man auch mit einem luftgekühlten Turbotriebwerk alle aktuellen Grenzwerte einhalten kann, ohne auf Leistung verzichten zu müssen zeigt Ruf mit dem Ruf Ultimate, ebenfalls auf Basis des 964. Der Turbo-Boxer schöpft aus 3,6 Liter Hubraum satte 590 PS und stellt ein maximales Drehmoment von 720 Nm bereit. Geschaltet wird auch hier manuell durch 6 Gänge. Das Leergewicht des Ultimate soll bei 1.215 kg liegen, die Höchstgeschwindigkeit bei 339 km/h. Eer Radstand blieb beim Ultimate unverändert, dennoch kann er mit einem weiteren spaktakulären Feature aufwarten - einer vollständig aus Kohlefaserlaminat gefertigten Karosserie.

Wieder ein luftgekühlter Boxer mit 3,6 Liter Hubraum, aber diesmal Biturbo-Aufladung steckt im Ruf Turbo R Limited auf Basis 993. Limited bedeutet begrenzte Auflage: Nur sieben Exemplare sollen gebaut werden. Damit dürfen sich wenigstens 7 Kunden über 620 PS und ein maximales Drehmoment von 750 Nm freuen, sich an 339 km/h Höchstgeschwindigkeit ergötzen, 1.440 kg konzentrierte Fahrdynamik genießen, während die Schalthand durch 6 manuell eiunzulegende Gänge flutscht. Die Traktion optimiert ein Sperrdifferenzial für den Heckantrieb. Auf Wunsch ist der Turbo R Limited auch mit Allradantrieb lieferbar.

Ruf RTR Narrow schafft schlanke 350 km/h

Einen schlanken Auftritt pfegt der Ruf RTR Narrow. er kombiniert die bekannte RTR-Technik mit einer schmalen Karosserie und einem damit reduzierten Luftwiderstand. So sollen die 802 PS und 990 Nm aus dem 3,8-Liter-Biturbo-Boxer für über 350 km/h Topspeed reichen. Der 1.490 kg schwere RTR Narrow trägt ebenfalls ein manuelles 6-Gang-Getriebe.

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