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Rundgang Genfer Autosalon 2014

Sportlich unterwegs

Chrysler SRT Viper, Genfer Autosalon, Messe 2014 Foto: Stefan Baldauf / Robert Kah 89 Bilder

2014 ist ein Jahr der Kleinwagen-Premieren? Von wegen – ein Rundgang durch die Hallen des Genfer Salons beweist: Auch die Sportwagen-Freunde kommen in diesem Jahr nicht zu kurz. Hier die zehn wichtigsten Premieren-Modelle im Kurz-Portrait.

05.03.2014 Stefan Cerchez Powered by

Audi bringt mit dem neuen TT im Sommer die dritte Generation seines Kompakt-Sportlers, der nun auf Basis des MQB und mit Diesel- und Benzinmotoren zwischen 184 und 380 PS (TTS) antritt.

Audi TT mit TFT-Kombiinstrument

Die Änderungen am Design fielen unauffällig aus – die bekannte Grundform bleibt dem 1,35 Meter flachen und 4,18 Meter langen Audi TT erhalten, allerdings schmücken Front und Heck nun einige Ecken und Kanten. Für großes Interesse bei den Messebesuchern sorgt das neue TFT-Kombiinstrument, das alle Fahr- und Infotainment-Daten direkt vor dem Fahrer anzeigt und so zusätzliche Displays überflüssig macht. Mittels einer Lenkradtaste lässt sich die Größe der einzelnen Infoelemente beeinflussen – klasse!

Alfa Romeo 4C Spider gibt es jetzt auch ohne Dach

Im Cockpit eher konventionell unterwegs ist der Alfa Romeo 4C Spider, der in Genf seine Vor-Premiere feiert, bevor er im Sommer offiziell vorgestellt wird und als 2015er-Modell bestellt werden kann. Dafür ist die offene Variante des Italo-Sportlers ein echter Hingucker und unterscheidet sich technisch hauptsächlich durch das abnehmbare Dachmittelteil aus Stoff und einige Versteifungsmaßnahmen, die für ein Mehrgewicht von rund 60 Kilogramm sorgen. Den Antrieb übernimmt der bekannte 1,8-Liter-Vierzylinder mit 240 PS, die Preise des Alfa Romeo 4C Spider könnten knapp unter 60.000 Euro starten.

Ferrari California T mit Downsizing auf hohem Niveau

Der Nachfolger des offenen V8-Ferrari behält sein flinkes Falt-Hardtop (Öffnungszeit: 14 Sekunden) und seinen Achtzylinder. Allerdings muss letzterer künftig  mit 3,9 statt 4,3 Liter Hubraum auskommen, wird dafür aber von zwei Turboladern beatmet, was eine Leistung von 560 PS und ein Drehmoment von 755 Newtonmeter ergibt (bislang 490 PS und 505 Nm). Damit ist der Ferrari California T gut für eine Nullhundert-Zeit von 3,6 Sekunden und einen Topspeed von 316 km/h. Geschaltet wird per Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe.

Ford Mustang mit Vier- und Achtzylinder

Im Dezember präsentierte Ford den neuen Mustang offiziell, nun feiert die jüngste Generation ihre Messe-Premiere in Europa – und zwar gleich sowohl als Coupé als auch als Cabrio. Technisch macht das Kultmodell einen großen Sprung und kommt zum Marktstart im nächsten Jahr mit Einzelradaufhängung rundum, Touchscreen-Cockpit und verstärkter Kühlung zu uns.

Unter der Ford Mustang-Fronthaube steckt wahlweise ein 2,3-Liter-Vierzylinderturbo mit 309 PS oder ein Fünfliter-V8 mit 426 PS, die Kraftübertragung erfolgt via Sechsgang-Schaltgetriebe oder Sechsgang-Wandlerautomatik.

Jaguar F-Type Coupé mit mehr Leistung

Im Gegensatz zum sonst üblichen Verfahren, aus einem eleganten Coupé per Dachschnitt ein Cabrio zu machen, geht Jaguar beim F-Type den umgekehrten Weg: Dem formal gelungenen Roadster schweißen die Briten einfach ein festes Dach auf und lassen den Wagen ansonsten unverändert, inklusive aller Versteifungen.

Kleines Trostpflaster für das folgerichtig höhere Gewicht: Neben dem Dreiliter-V6-Kompressormotor mit 340 und 380 PS gibt es wie im Roadster noch eine V8 Variante, die hier aber 550 statt 495 PS leisten darf. Trotzdem erfolgt auch beim Jaguar F-Type R-Coupé der Antrieb ausschließlich via Hinterachse, eine elektronisch gesteuerte Differenzialsperre soll hier für bestmögliche Traktion sorgen. Die 340 PS-Version startet zu Preisen ab 67.000 Euro.

Koenigsegg One:1 leistet ein Megawatt aus Biosprit

Der Name des neuesten Produkts der schwedischen Supersportwagen-Schmiede verrät bereits seine herausragende Eigenschaft: Das Verhältnis von Motorleistung in PS zu Gewicht in Kilogramm beträgt 1:1 – der 1.360 Kilo schwere Wagen verfügt über eine Motorleistung von gigantischen 1.360 PS (1.000 kW).

Die mobilisiert der Schwede aus einem Fünfliter-Biturbo-V8-Triebwerk, das auf die Betankung mit E85 (85% Ethanol) ausgelegt ist. Damit der Koenigsegg One:1 bei der angepeilten Höchstgeschwindigkeit um 440 km/h nicht die Bodenhaftung verliert, verfügt der Supersportler über verschiedene aktive Luftleit-Elemente. Sein Heckspoiler, der bei 260 km/h 610 kg Abtrieb generieren soll, fungiert bei hohen Geschwindigkeiten auch als Airbrake. Die Mini-Serie von sechs geplanten Exemplaren ist bereits ausverkauft.

Lamborghini Huracán liefert mehr Kraft bei weniger Verbrauch

Der Nachfolger des Gallardo trumpft leistungsmäßig zwar nicht ganz so groß auf wie der Koenigsegg, aber 610 PS sind ja nicht schlecht für ein Basismodell. Die Kraft kommt aus einem V10-Saugmotor mit 5,2 Liter Hubraum, der bis zu 560 Newtonmeter per Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe an alle vier Räder schickt.

Damit steckt er seinen Vorgänger ganz locker in die Tasche: Den Standardsprint auf Tempo 100 soll der Lamborghini Huracán in 3,2 Sekunden erledigen, seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 325 km/h. Und ganz nebenbei erfüllt der Zehnzylinder im Heck bereits die Abgasnorm Euro 6 und verbraucht 12,5 Liter – im Normzyklus, wohlgemerkt.

Lexus RC-F mit variabler Kraftverteilung

Das Topmodell der neuen RC-Baureihe der Japaner hört auf den Namen Lexus RC-F und zeichnet sich – neben dem auffälligen Frontgrill – durch seinen Fünfliter-V8-Motor aus. Der läuft bei Teillast nach dem verbrauchsgünstigen Atkinson-Zyklus, schüttelt aber trotzdem 456 PS aus der Kurbelwelle. Weitere Besonderheit des Lexus-Sportlers: Achstufen-Automatik in Verbindung mit einstellbarem Torque Vectoring an der angetriebenen Hinterachse. Drei Fahrmodi erlauben eine Anpassung der Kraftverteilung zugunsten von mehr Agilität oder Spurstabilität. Ein aktiver  Heckspoiler aus CFK sorgt beim RC-F ab Tempo 80 für mehr Anpressdruck.

McLaren 650S ab 237.000 Euro

Ähnlich expressiv im Frontdesign, aber noch potenter beim Antrieb präsentiert sich der McLaren 650S. In der internen Hackordnung der Briten sortiert sich der 650S, der auch als Spider angeboten wird, zwischen MP4-12C und dem P1 mit Hybridantrieb ein. Der bekannte Biturbo-V8 mit 3,8 Liter Hubraum leistet hier 650 PS (12C: 625 PS)  und entwickelt ein Drehmoment von 678 Newtonmeter. Die Preise des Mittelmotor-Sportlers beginnen bei rund 237.000 Euro.

Porsche 911 Targa lässt Dachteil per Knopfdruck verschwinden

Die Targaversion des aktuellen 911 ist formal und technisch ein echter Leckerbissen – und ihr Dachmechanismus so faszinierend, dass wir uns das 19-Sekunden-Spektakel auch bei der Euro-Premiere in Genf gerne nochmal ansehen. Bis zur Gürtellinie ist der Porsche 911 Targa weitgehend identisch mit dem aktuellen 911 Cabrio, hier allerdings gekrönt mit Bügel und umlaufender Heckscheibe.

Im Gegensatz zum Ur-Targa verschwindet das Dachteil heute allerdings auf Knopfdruck. Motorseitig steht für den 911 Targa der Sechszylinder-Boxer mit 3,4 und 3,8 Liter Hubraum zur Verfügung (350 und 400 PS), jeweils ausschließlich in Verbindung mit Allradantrieb. Die Preise für den Targa beginnen bei rund 109.000 Euro.

In unserer Bildergalerie haben wir für Sie alle Sportwagen-Highlights des Genfer Autosalons.

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