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Russland

Putin hebt die Import-Zölle deutlich an

Foto: dpa

Inmitten der weltweiten Krise der Automobilbranche hat Russland den Einfuhrzoll für Neuwagen zum Schutz der heimischen Fahrzeugindustrie von 25 auf 30 Prozent erhöht.

10.12.2008

Ministerpräsident Wladimir Putin habe ein entsprechendes Gesetz unterzeichnet, berichtete die Zeitung "Wremja Nowostej". Die Regierung erhöhte auch den Einfuhrzoll für Gebrauchtwagen, der je nach Hubraum berechnet wird, deutlich. Zudem gilt künftig bereits ein fünf Jahre altes Auto als Gebrauchtwagen. Bisher lag diese Grenze erst bei sieben Jahren. Mit den Importzöllen sollen Fahrzeuge so verteuert werden, dass sich die Einfuhr finanziell nicht mehr lohnt.


Die im November von der Duma beschlossenen Maßnahmen sollen internationale Unternehmen motivieren, ihre Autoproduktion nach Russland zu verlagern. Die von der Regierung in Moskau angekündigte Erhöhung der Einfuhrzölle hat bereits zu langen Staus zum Beispiel an den Grenzen der russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad (Gebiet Königsberg) geführt.

Dort wollen Viele noch vor Inkrafttreten des Gesetzes Gebrauchtwagen importieren. Vor der Krise in der Automobilbranche hatten Experten vorhergesagt, dass Russland in absehbarer Zeit Deutschland als größten Automarkt Europas ablöst. Aber auch in Russland ist die Fahrzeugproduktion derzeit gedrosselt.

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