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Saab-Rettung

schießt weiter quer

GM Logo Foto: dpa

Neuer Rückschlag für den ums Überleben kämpfenden schwedischen Autobauer Saab: Der ehemalige Mutterkonzern General Motors lehnt auch die jüngsten Pläne zur Rettung der Traditionsfirma unter Beteiligung einer chinesischen Bank ab.

07.12.2011 dpa

"Wir haben uns die von Saab vorgeschlagenen Änderungen bezüglich des Verkaufs des Unternehmens angeschaut", sagte ein GM-Sprecher am Dienstag (6.12.) auf Anfrage. "Nichts in dem Vorschlag ändert die Haltung von GM. Wir können das Geschäft nicht unterstützen."
 

Der bisherige Saab-Eigner Victor Muller und sein Unternehmen Swedish Automobile hatten Saab ursprünglich an das chinesische Investorenduo Pang Da (ein Auto-Großhändler) und Youngman (ein Autohersteller) verkaufen wollen. GM hatte sich von Beginn an dagegen ausgesprochen, weil der Konzern fürchtet, dass eigene Technologie in die Hände der aufstrebenden chinesischen Automobilindustrie fällt.
 
GM hat bei Saab noch ein Wörtchen mitzureden, weil die Modelle der Schweden auf amerikanischer Technik fußen. Saab gehörte knapp 20 Jahre zum US-Konzern. Der Autoriese drohte, bei einem Verkauf die lebenswichtigen Lizenzen nicht zu verlängern.
 
Saab braucht dringend frisches Geld. Im Stammwerk des schwedischen Autoherstellers steht die Produktion seit April still. Wegen der bisher nicht ausgezahlten November-Löhne und -Gehälter drohen bis Ende dieser Woche neue Konkursanträge durch Gewerkschaften.

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