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Saab-Übernahme

Vorvertrag ist unterschrieben

Foto: Saab 50 Bilder

Die Übernahme des schwer angeschlagenen schwedischen Autoherstellers Saab rückt in greifbare Nähe: Der Mutterkonzern General Motors (GM) und der schwedische Sportwagenbauer Koenigsegg Group haben einen Vorvertrag unterzeichnet.

19.08.2009

Der Vertragsabschluss werde zum Jahresende erwartet, teilte GM Europe am Dienstag (18.8.) in Zürich mit. Über Finanzierungsvereinbarungen und weitere Übereinkünfte werde derzeit noch verhandelt.

Bürgschaften müssen gesichert sein

Zu den Voraussetzungen für den Vertragsabschluss zählen laut GM Europe die von der schwedischen Regierung zugesicherten Unterstützungen und Garantien, wie etwa die Bürgschaft für einen Kredit der Europäischen Investitionsbank EIB in Höhe von 600 Millionen Dollar. Zudem solle GM Saab unterstützen: Beide sollen während eines festgelegten Zeitraums weiterhin Technologien und Dienstleistungen miteinander teilen, hieß es weiter.

"Wir arbeiten weiterhin eng mit allen beteiligten Parteien zusammen, um die letzten Details zu klären und das Geschäft innerhalb der nächsten Monate zügig zum Abschluss zu bringen. Dazu gehört auch die von der schwedischen Regierung abgesicherte Finanzierungshilfe der European Investment Bank (EIB)", sagte GM-Europe-Präsident Carl-Peter Forster. Christian von Koenigsegg, Chef des gleichnamigen schwedischen Autoherstellers betonte: "Wir wollen Saab zu einem eigenständigen, dynamischen Unternehmen aufbauen und seine Zukunft durch seine Profitabilität sichern."

Saab mit 3.400 Beschäftigten ist einer der kleinsten Anbieter von Autos aus Serienfertigung mit einer Jahresproduktion von 93.000 Wagen im vergangenen Jahr. Seit dem Einstieg von GM vor knapp 20 Jahren hat das schwedische Unternehmen bis auf zwei Jahre stets Verluste eingefahren. Für dieses Jahr wird ein Minus von drei Milliarden Kronen (276 Mio Euro)erwartet. Bei Koenigsegg mit 45 Mitarbeitern wurden im vergangenen Jahr 18 Sportwagen gefertigt, von denen keiner weniger als umgerechnet rund 700.000 Euro kostete.

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