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Saab-Verkauf geplatzt

Schwedische GM-Tochter ist nicht mehr zu retten

Saab Produktion 2009 Foto: GM 50 Bilder

Das Schicksal Autoherstellers Saab ist besiegelt. Wie am Freitag (18.12.) aus der GM-Zentrale mitgeteilt wurde, konnte die angeschlagene GM-Tochter nicht verkauft werden. Damit wird Saab nun endgültig abgewickelt.

18.12.2009

Der Verkauf an den niederländischen Sportwagenbauer Spyker Cars sei gescheitert, teilte der US-Mutterkonzern General Motors in Detroit mit. Die Geschäftstätigkeit von Saab werde eingestellt, den 3.400 Mitarbeitern werde von Januar an gekündigt.

Verkauf an Koenigsegg und Spyker gescheitert

Der niederländischen Sportwagenbauer Spyker Cars war bis zuletzt an den Verhandlungen um Saab beteiligt. Auch mit der kleinen schwedischen Sportwagen-Firma Koenigsegg konnte keine Einigung erzielt werden. Saab mit derzeit 3.400 Beschäftigten hat seit 20 Jahren fast durchweg Verluste eingefahren und in diesem Jahr weniger als 50.000 Autos abgesetzt.

GM wird nun im neuen Jahr eine geordnete Abwicklung der globalen Aktivitäten einleiten. Dieser Prozess soll auch wichtige Aspekte wie die Aufrechterhaltung der Garantien für Saab-Fahrzeuge und eine weiter laufende Kundenbetreuung beinhalten. "Wir werden eng mit der Saab-Organisation zusammenarbeiten, um die Geschäfte in einer geregelten und verantwortungsbewussten Weise zu Ende zu bringen", erklärte GM Europe-Chef Nick Reilly. Wie lange der Prozess dauert, stehe noch nicht fest.

"Wir sind aber weiter offen für Angebote", sagte ein GM-Sprecher in Rüsselsheim. Denkbar sei der Verkauf von Fertigungsanlagen oder etwa der Markenrechte. Aktiv werde GM aber nicht mehr nach Interessenten suchen.

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