Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Saab

GM gewährt letzte Gnadenfrist von einem Monat

Saab 95 Foto: Reinhard Schmid 50 Bilder

Das Schicksal des akut vom Aus bedrohten schwedischen Autoherstellers Saab entscheidet sich bis zum Jahreswechsel. Wie am Dienstag (2.12.) aus der Zentrale des bisherigen Mutterkonzerns General Motors (GM) in Detroit mitgeteilt wurde, gibt es neue Kaufinteressenten.

02.12.2009

Der schwer angeschlagene schwedische Autohersteller Saab bekommt eine letzte Frist von 30 Tagen zum Überleben. Bis dahin muss sich ein Käufer finden, sonst wird das traditionsreiche Unternehmen abgewickelt.


Keine finanziell ausreichend starken Bieter in Sicht

Das hat der US-Konzern General Motors (GM) bei einer Aufsichtsratssitzung in Detroit entschieden. Dabei wurde am Dienstagabend auch die Ablösung von GM-Vorstandschef Fritz Henderson bekanntgegeben. Während Regierungsvertreter in Stockholm sowie Gewerkschaften und Saab-Sprecher den Zeitgewinn für neue Verkaufsbemühungen begrüßten, überwog bei Beobachtern deutlich die Skepsis: Zu wenig Zeit und keine finanziell ausreichend starken Bieter in Sicht, hieß es in Stockholm. Saab mit derzeit 3.400 Beschäftigten hat seit 20 Jahren fast durchweg Verluste eingefahren und in diesem Jahr weniger als 50.000 Autos abgesetzt.

GM will im neuen Jahr eine "geordnete Abwicklung der globalen Aktivitäten" einleiten, wenn bis Jahresende keine erfolgversprechenden Verhandlungen mit  Kaufinteressanten in Gang gekommen sind. Saab-Konzernchef Jan Åke Jonsson meinte nach der Entscheidung des GM-Aufsichtsrates in Detroit für eine 30-Tage-Frist zum Verkauf: "Das ist unter den gegebenen Bedingungen das Beste, was möglich war. Jetzt müssen wir alle Segel setzen, damit es mit einer Übernahme klappt."

Angeblich gibt es drei neue Interessenten für Saab

Nach Medienangaben liegt GM unter anderem ein Angebot des chinesischen Autokonzerns BAIC vor. BAIC war als Finanzier auch an einem in letzter Minute gescheiterten Übernahmeversuch durch die kleine schwedische Sportwagen-Firma Koenigsegg beteiligt. Ein weiteres Angebot soll vom US-Finanzinvestor Renco vorliegen. Neu als Bieter hinzugekommen sei der niederländische Sportwagenbauer Spyker Cars mit russischen sowie arabischen Eignern, hieß es in Medien.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Gebrauchtwagen Angebote
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Autokredit berechnen
Anzeige