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Saab vor dem Aus

Saab-Fans machen ihrem Ärger Luft

Saab Video Screenshot Foto: Saab 50 Bilder

Das Schicksal des Autoherstellers Saab scheint besiegelt. Doch noch haben einige eiserne Saab-Fans ihre Hoffnung auf eine Rettung des schwedischen Autobauers nicht begraben, darunter auch David Blumberg der seinen ganz persönlichen Saab-Rettungssong ins Internet gestellt hat.

05.01.2010

Mit dem Titel "Griffin Up! - In support of Saab Automobile" wurde Blumfelds Eigenkomposition als Video mit Bildern und Fahrszenen aus dem Saab-Portfolio auf dem Online-Portal YouTube veröffentlicht. Unter dem Motto "Save Saab" versucht auch Ryan Emge von saabhistory.com auf die angespannte Situation aufmerksam zu machen und die GM-Verantwortlichen in Detroit zum Umdenken zu animieren. Dazu will er soviele Saab-Fans wie möglich mobilisieren, die sich noch vor vor der nächsten Entscheidungs-Deadline am 7. Januar mit ihren Fahrzeugen vor der GM-Zentrale in Detroit zu einer "Protestfahrt" versammeln.

Der Saab-Rettungssong 3:50 Min.

Auch bei den deutschen Saab-Fans herrscht Empörung angesichts der prekären Lage, wie zahlreichen User-Kommentaren hier auf auto motor und sport.de zu entnehmen ist: So ist "Tedd" der Meinung, GM habe nichts verstanden, weder vom Produkt noch vom Business. Und "Swisstroll" spricht gar von einem "Armutszeugnis der GM, die Saab in den Abgrund gewirtschaftet hat und dafür verantwortlich ist, dass eine der individuellsten Automarken der Welt nun in ihre Einzelteile zerlegt wird! Saab made in China!!! Was für ein Desaster, was für eine Schande. Jetzt wird's Dunkel am Automobilhimmel. Der letzte helle Stern ist mit Saab erloschen."

Saab-Rettung auf Messers Schneide


Tatsächlich steht das Überleben des schwedischen Autobauers Saab durch einen Verkauf an den niederländischen Sportwagenhersteller Spyker Cars weiter auf Messers Schneide. In Detroit herrsche jedoch eher Skepsis, dass tatsächlich noch ein Deal zustande kommt. Dagegen gibt es bei Saab noch Hoffnung, doch zu einem Verkauf zu kommen.

Unternehmenssprecher Eric Geers bestätigte der dpa, dass GM weiter in Kontakt mit Spyker Cars steht. Geers bestritt ausdrücklich Medienberichte, wonach GM den Niederländern eine Fristverlängerung bis zum 7. Januar gewährt haben soll. "Da hat sich an der Lage seit Mitte Dezember nichts geändert", sagte Geers. 

GM hatte sich bereits für die Abwicklung von Saab mit derzeit 3.400 Beschäftigten entschieden, nach einem "Last-Minute"-Angebot von Spyker aber grünes Licht für neue Verhandlungen gegeben. Nach Auskunft von Betriebsrats- und Gewerkschaftssprechern in Stockholm soll es noch weitere Interessenten geben. Saab hat in den vergangenen 20 Jahren als GM-Tochter fast durchweg Verluste eingefahren.

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