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Saab-Zukunft

Die Schweden wollen sich breiter aufstellen

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Der schwer angeschlagene schwedische Automobilbauer Saab sieht seine Zukunft nach der geplanten Trennung von seiner Mutter General Motors (GM) in einem breiten Angebot. "Saab muss weitere Nischen mit guten Benzin- und Dieselmotoren oder Allradfahrzeugen besetzen."

03.07.2009

Das sagte der Chef der Traditionsmarke Jan-Ake Jonsson der Zeitung "Die Welt".

Saab setzt auf Downsizing, Hybrid- und Elektroantriebe

Kurzfristig wolle das Unternehmen auf kleinere Motoren mit Turboladung setzen, in Planung seien auch Hybridfahrzeuge und Elektroautos. Ziel sei es, 150.000 Fahrzeuge pro Jahr zu verkaufen. 2008 waren es nur noch 93.000 Autos, in diesem Jahr gab es wiederum herbe Rückschläge.

Der Autobauer hat seit dem Einstieg von GM vor knapp 20 Jahren bis auf zwei Jahre stets Verluste eingefahren. Im Februar musste er Insolvenz anmelden. Jonsson bezeichnete 2009 als Jahr des Übergangs. Der kleine schwedische Sportwagenhersteller Koenigsegg will Saab im dritten Quartal von GM übernehmen. Darauf hatten sich die Unternehmen Mitte Juni verständigt. Es seien aber noch viele offene Fragen zu klären, sagte Jonsson der "Welt".

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