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SAIC schluckt Ssangyong

Der Verkauf eines Mehrheitsanteils am südkoreanischen Geländewagenspezialisten Ssangyong Motor an die Shanghai Automotive Industry Corp (SAIC) ist perfekt.

28.10.2004

Der chinesische Joint Venture-Partner von Volkswagen zahlt nach Angaben des Hauptgläubigers von Ssangyong, Chohung Bank, für den Erwerb von 48,9 Prozent am viertgrößten Autobauer in Südkorea knapp 500 Millionen Dollar (393 Millionen Euro). Beide Seiten unterzeichneten am Donnerstag (28.10.) in Seoul den Kaufvertrag. Die Transaktion soll bis Januar abgeschlossen sein.

Der Einstieg bei Ssangyong ist Teil der Expansionsstrategie des führenden chinesischen Automobilherstellers. Dies sei "der erste Schritt in den globalen Aktivitäten von SAIC", sagte dessen Präsident Hu Maoyuan zu Reportern in der südkoreanischen Hauptstadt. Die Chinesen verschaffen sich nach Meinung von Analysten durch die Transaktion Zugang zu wertvollen Produktionstechnologien. Für den südkoreanischen Autohersteller öffnet sich zugleich das Tor zum chinesischen Markt. Ssangyong plant, bis zum Jahr 2007 seine jährliche Produktionskapazitäten auf 400.000 zu verdoppeln.

Im Bieterverfahren für SsangYong hatten sich die Chinesen gegen eine Reihe von Interessenten durchgesetzt. Ssangyong befand sich seit der Trennung vom zusammengebrochenen Daewoo-Konzern Ende 1999 unter der Kontrolle seiner Gläubiger. SAIC, das neben Volkswagen auch Partner von Branchenführer General Motors ist, hält bereit zehn Prozent an dem Autohersteller GM Daewoo Auto & Technology in Südkorea.

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