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Saint-Gobain

Einspruch gegen EU-Bußgeld

Foto: Saint-Gobain

Der französische Autoglas-Hersteller Saint-Gobain hat das gegen ihn verhängte Bußgeld der EU-Kommission als überzogen und unverhältnismäßig bezeichnet und rechtliche Schritte angekündigt.

12.11.2008

Das Unternehmen bereite einen Einspruch beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg vor, teilte Saint-Gobain am Mittwochmittag (12.11.) in Paris mit. Es sei für den Konzern völlig unklar, warum die Kommission die Strafe auf 896 Millionen Euro festgesetzt habe. Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr 560 Millionen Euro zurückgestellt. Die nun verhängte Summe entspreche 95 Prozent des Jahresumsatzes im Erstausstattungsgeschäft in Europa oder dem Nettogewinn von Dutzenden Jahren.

Neben Saint-Gobain bestrafte die EU-Kommission die Konzerne Asahi (Japan), Pilkington (Großbritannien) und Soliver (Belgien) mit einer Gesamtsumme von 1,38 Milliarden Euro. Auf das französische Unternehmen entfiel dabei der Löwenanteil von knapp 900 Millionen Euro. Deutsche Unternehmen waren nicht beteiligt. Es ist bisher die höchste Strafe, die von den EU-Wettbewerbshütern wegen eines Kartellverstoßes verhängt wurde. Die Unternehmen verhandelten zwischen 1998 und 2003 heimlich über Preise sowie die Aufteilung von Märkten und Abnehmern.

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