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Saleen 2004

Noch mehr V8-Power für den S7

Foto: Saleen 9 Bilder

Zum Modelljahr 2004 hat der Supersportwagen-Hersteller Saleen dem S7 eine Leistungskur verpasst. Der Mittelmotor-Renner leistet nunmehr statt 550 satte 575 PS und auch das maximale Drehmoment wurde um mehr als 60 Nm erhöht.

21.04.2004

Jetzt stemmt der sieben Liter große V8 mehr als 770 Nm bei 4.700/min auf die Kurbelwelle. Und was ist noch neu am Modelljahr 2004? Die Ingenieure haben unter anderem den ersten Gang des manuellen Sechsgang-Getriebes kürzer übersetzt und den Heckspoiler sowie den Diffusor angepasst, so dass die Flunder im Heckbereich einen deutlich größeren Abtrieb produziert.

430.000 US-Dollar für 320 Sachen

Ansonsten bleibt´s bei schier unglaublichen Werten: Wer den Saleen S7 sein Eigen nennen will, muss mindesten 430.000 US-Dollar auf den Tresen des Hauses legen. Dafür erhält der verkappte Rennfahrer ein heckgetriebenen Supersportler, der nach Herstellerangaben in 2,9 Sekunden die Tempo 100-Marke durchbricht. Nach 6,5 Sekunden soll 160 km/h erreicht sein. Als Höchstgeschwindigkeit brüstet sich Saleen mit mehr als 320 Sachen.

Und selbst in diesen Temposphären halten die vorderen 19 Zöller mit Reifen der Dimension 275/30 ZR und die hinteren 20 Zoll großen Leichtmetallfelgen mit 345/25er-Bereifung den Kontakt zur Piste. Hinter den Rädern verbirgt sich eine Brembo-Hochleistungsbremsanlage mit 14 beziehungsweise 15 Zoll großen Bremsscheiben und Sechskolben-Bremszangen.

Rückfahrkamera und Leder, Leder, Leder

Optische Highlights des Carbon-Chassis, das einen Gitterrohrrahmen überspannt: Die an der A-Säule angeschlagenen und nach vorne schwingenden Flügeltüren, die kiemenartigen Lufteinlässe am Frontspoiler und an den Seiten sowie das breite und bullige Heck. Der Innenraum besticht durch seine Rennsportausführung mit funktionellem Design. Lederinterieur, Ledersportsitze und ein Ledersportlenkrad ziehen die Blicke auf sich. Der Mittelkonsole ist in gebürstetem Alu gehalten und beherbergt die Bedienungen für die Klima-Anlage, die elektrischen Fensterheber und die Radio-Audio-TV-Einheit. Letztere ist mit einem Bildschirm gekoppelt, über den auch die serienmäßige Rückfahrkamera ihr Bild sendet.

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