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Sammelklage gegen DC

US-Bundesgericht macht nicht mit

Das oberste US-Bundesgericht wird sich nicht in den Streit um eine Sammelklage wegen angeblich gefährlicher Airbags in Chrysler-Minivans zwischen Daimler-Chrysler und den Beschwerdeführern einschalten.

30.06.2004

Bei der Klage gehe es um rund eine Million Chrysler-Minivans aus den Jahren 1996 und 1997, erklärte Anthony J. Majestro von der Anwaltskanzlei Powell & Majestro in Charleston (West Virginia) am Dienstag (29.6.).

Sheryl Ysbrand und Mary Cooney hatten vor dem obersten Landesgericht in Oklahoma eine Zulassung ihrer Airbag-Klage gegen Daimler-Chrysler als Sammelklage durchgesetzt. Hiergegen wollte Daimler-Chrysler vor dem obersten US-Bundesgericht in Washington vorgehen, um einen Sammelklagen-Status zu vermeiden. Sammelklagen sind eine Eigenart des amerikanischen Rechts. Damit können die Kläger für sämtliche Betroffene Schadenersatz einklagen, statt nur für sich selbst.

Da es das oberste amerikanische Gericht ablehnte, den Fall zu hören, steht nach Darstellung von Majestro die Entscheidung des obersten Landesgerichts von Oklahoma. Dieses hatte Sammelklagenstatus gewährt. In den Airbag-Streit sind laut Majestro neun Anwaltsfirmen verwickelt.

Der Fall geht jetzt nach Angaben Majestros zurück in die unterste Instanz der Landesgerichte von Oklahoma. Dort soll nunmehr über die angeblichen Airbag-Probleme entschieden werden. Es dürfte ein langes Verfahren werden. Beim bisherigen jahrelangen Rechtsstreit war es um den Sammelklagen-Status gegangen.

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