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Samsung

Gläubiger wollen Milliarden

Foto: Samsung Motors

Die südkoreanischen Gläubiger des Autoherstellers Samsung Motors wollen von der früheren Muttergesellschaft Samsung Group vor Gericht die Rückzahlung von Schulden in Milliardenhöhe erstreiten.

09.12.2005

Die Gruppe der 14 Gläubiger verklagte am Freitag (9.12.) beim Bezirksgericht in Seoul den Konzernchef Lee Kun Hee und 28 Tochterunternehmen des größten südkoreanischen Mischkonzerns auf die Zahlung von 4,7 Billionen Won (etwa 3,9 Mrd Euro).

Die Forderungen setzten sich aus einem Schuldenkapital in Höhe von 2,45 Billionen Won und aufgelaufenen Zinsen zusammen, teilte die Seoul Guarantee Insurance Co. als Hauptgläubigerin von Samsung Motors mit. Es die bisher größte Forderungssumme in einem Zivilrechtsfall in Südkorea. Die Gläubiger hätten Samsung wiederholt aufgerufen, sich an Vereinbarungen zu halten, die 1999 getroffen worden seien. Die Samsung-Gruppe kündigte nach der Klage an, ihrerseits die angemessenen rechtlichen Schritte einzuleiten.

Die Gläubiger von Samsung Motors hatten 1999 Anteile an Samsung Life Insurance als Schuldensicherungen übernommen. Pläne, das Versicherungsunternehmen an die Börse zu bringen und die Erlöse aus dem Börsengang für den Schuldendienst zu nutzen, wurden jedoch bis heute nicht ausgeführt. Samsung Motors wurde vor fünf Jahren vom französischen Autokonzern Renault übernommen und in Renault Samsung Motors Co. umbenannt.

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