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Opel-Verkauf

Sberbank will Geld für gescheiterten Deal

GM Logo Foto: dpa 144 Bilder

Die russische Sberbank will vom US-Konzern General Motors Geld als Ausgleich für ihre Kosten bei der gescheiterten Übernahme des deutschen Autobauers Opel. Sberbank-Chef German Gref sagte im russischen Nachrichtenfernsehsender "Westi", Sberbank habe die Kosten aufgelistet und General Motors (GM) zur freiwilligen Erstattung aufgefordert.

28.12.2009

Sollte der russische Vorschlag nicht angenommen werden, werde eine Klage vor Gericht eingereicht. "Uns sind erhebliche Kosten entstanden", betonte der Bankchef, ohne die Höhe der Summe zu nennen.

Sberbank forderte schon im November Schadenersatz

Gref betonte, die Erklärungen, warum das Geschäft Anfang November vom GM-Verwaltungsrat abgesagt wurde, seien nicht ausreichend. "Neun Monate Verhandlungen, 9.000 einzeln vorbereitete Vertragsseiten waren zur Unterzeichnung fertig. Zwei Tage vor dem Deal blies GM das alles ab", sagte Gref. Er bedauerte erneut, dass das auch zur technologischen Modernisierung der maroden russischen Autoindustrie geplante Geschäft platzte.

Schon im November hatte Sberbank erklärt, von GM Schadenersatz fordern zu wollen. Im September hatte GM selbst noch den Verkauf von 55 Prozent der Opel-Anteile an den kanadisch-österreichischen Autozulieferer Magna und dessen Partner Sberbank empfohlen. Der US-Mutterkonzern will das Europa-Geschäft rund um Opel nun selbst sanieren.

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