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Scania-Deal

VW-Visionen

Foto: Scania

In Stockholm ist am Mittwoch (13.12.) ein Plan des vor der Ablösung stehenden VW-Chefs Bernd Pischetsrieder zur Fusion der Nutzfahrzeughersteller MAN und Scania veröffentlicht worden.

13.12.2006

 Wie die Wirtschaftstageszeitung "Dagens Industri" berichtete, skizzierte Pischetsrieder darin seine Vorstellungen für den Zusammenschluss beider Unternehmen mit Volkswagens eigener Lkw-Produktion zu einem "europäischen Nutzfahrzeugkonzern mit mehreren Marken".

VW unterstützt bisher das MAN-Übernahmeangebot für den schwedischen Konkurrenten Scania, das dieser als feindlich ablehnt. Den Zeitungsangaben zufolge schickte Pischetsrieder seinen als "privat und vertraulich" deklarierten Plan am 15. November an MAN-Chef Hakan Samuelsson, dessen Scania-Kollegen Leif Östling sowie Börje Ekholm als Chef des größten schwedischem Scania-Eigners Investor. Sieben Tage zuvor hatte VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch die Ablösung Pischetsrieders zum Jahreswechsel durchgesetzt.

VW dementiert konkrete Pläne

 VW hat im Zusammenhang mit der Veröffentlichung einen konkreten Fusionsplan bestritten. Von VW sei zu keinem Zeitpunkt ein Fusionsplan verschickt worden, sagte ein Sprecher am Mittwoch (13.12.) in Wolfsburg. "Es handelt sich lediglich um abstrakte Überlegungen darüber, wie ein Mehrmarken-LKW-Konzern organisatorisch gegliedert sein könnte", sagte er. Diese Erwägungen seien Gegenstand eines Gespräches mit MAN-Chef Hakan Samuelsson, dessen Scania-Kollegen Leif Östling sowie Börje Ekholm vom schwedischen Scania-Eigner Investor gewesen.

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