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Scania fährt Rekordgewinn ein

Foto: Scania

Die VW-Tochter Scania hat im ersten Halbjahr mit einem deutlichen Umsatzplus in Russland und Südamerika einen Rekordgewinn eingefahren.

25.07.2008

Der operative Gewinn sei von April bis Juni um 41 Prozent auf 4,25 Milliarden schwedische Kronen (449 Mio Euro) gestiegen, teilte der Nutzfahrzeugbauer am Freitag (25.7.) in Södertälje mit. Der Überschuss legte um 51 Prozent auf 3,04 Milliarden Kronen zu. Treibende Kraft war vor allem die große Nachfrage in Russland und Brasilien: Dort verbuchte Scania im ersten Halbjahr ein Umsatzplus von jeweils 56 und 35 Prozent.

Im zweiten Quartal hat Scania 20.508 Fahrzeuge ausgeliefert - zwei Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Einen Rückgang verzeichnete das Unternehmen dagegen bei den Neubestellungen. Mit 17.029 Fahrzeugen wurden 25 Prozent weniger bestellt als ein Jahr zuvor. Vor allem in Europa gingen die Bestellung zurück: Im ersten Halbjahr brach der Lkw-Auftragseingang in Westeuropa um 44 Prozent und in Osteuropa um 30 Prozent ein. In Russland, Südamerika und Asien sei die Nachfrage nach Lastwagen aber weiter stark. Für das Gesamtjahr bekräftigte der Scania-Chef Leif Östling das Ziel, den Gewinn im Vergleich zu 2007 zu erhöhen. Die jüngste Entwicklung auf den Märkten in Europa mache es aber schwer, einen Ausblick auf das kommende Jahr zu geben.

VW hatte am vergangenen Dienstag wie zuvor angekündigt seinen Anteil an Scania auf 68,6 Prozent erhöht. Weitere 17 Prozent hält MAN. Scania wird ab Juli nun als neunte Marke des VW-Konzerns in der Bilanz konsolidiert werden. In den am Mittwoch vorgelegten Halbjahreszahlen von VW war Scania noch nicht enthalten.

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