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Schaeffler

Bosch hat kein Interesse

Foto: Schaeffler

Der weltgrößte Automobilzulieferer Bosch will die hoch verschuldete Schaeffler-Gruppe nicht übernehmen. "Wir sind nicht interessiert", sagte Konzernsprecher Henrik Hannemann am Freitag (6.3) in Stuttgart.

06.03.2009

"Wir führen keine Gespräche oder Verhandlungen über die Übernahme von Schaeffler oder Teilen des Unternehmens", so Hannemann.

Zerschlagung soll vermieden werden

Das "Handelsblatt" hatte berichtet, Bosch und der US-Konzern Timken seien an der profitablen Industrie-Sparte Schaefflers interessiert. Die Zeitung schrieb unter Berufung auf Finanzkreise, es hätten bereits erste Gespräche stattgefunden. Schaeffler selbst will eine Zerschlagung vermeiden.

Schaeffler hoch verschuldet

Der fränkische Autozulieferer Schaeffler hatte sich durch die auf Pump finanzierte Übernahme des hannoverschen Konzerns Continental hoch verschuldet, hat einen Milliarden-Kapitalbedarf und bittet um Staatshilfen. Das Familienunternehmen aus Herzogenaurach erarbeitet derzeit mit den Banken ein Konzept zur Zukunft von Schaeffler . In der Branche gilt es als möglich, dass die Banken Kredite in Eigenkapital, also Aktien und Anteile, umwandeln und damit bei Schaeffler faktisch das Sagen bekommen.

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