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Schaeffler/Conti

Fusion der Autosparte ausgesetzt

Foto: Schaeffler

Die angeschlagene Schaeffler-Gruppe hat einem Pressebericht zufolge die Pläne für eine Fusion ihrer Autozuliefersparte mit der von Continental auf Eis gelegt.

10.03.2009

Wie das "Handelsblatt" unter Berufung auf Industriekreise berichtet, gibt es derzeit wegen der hohen Verschuldung genug Probleme zu bewältigen.

Steuer- und Rechtsprobleme erwartet

"Wenn man da die Synergien ohne einen großen Zusammenschluss bergen kann, belastet das die Organisation nicht zusätzlich", hieß es weiter. Der Zusammenschluss zu einer gemeinsamen Automotive-Sparte könne sich daher um mehrere Jahre verzögern. Die Projekte etwa für einen gemeinsamen Einkauf von Schaeffler und Conti oder die Entwicklung von neuen Produkten sollen aber vorangetrieben werden.

Ursprünglich war geplant, die Zulieferzweige beider Unternehmen nach der Übernahme von Conti durch Schaeffler so schnell wie möglich zusammenzuführen. Dadurch sollten maximale Synergien erreicht und Schaefflers Schuldenlast aufgeteilt werden. Bei einer Fusion der beiden Sparten seien aber komplexe rechtliche und steuerliche Probleme zu klären, hieß es jetzt in Industriekreisen. "Das ist ein riesiger Brocken, den man zusätzlich schultern müsste."

Beide Unternehmen sind hoch verschuldet

Schaeffler und Conti sind hoch verschuldet und leiden unter der Auto-Rezession. Wie ernst die Lage ist, zeigt sich daran, dass sich die Führungskräfte von Conti nach "Handelsblatt"-Informationen bereit erklärt haben, einen Tag im Monat ohne Entgelt zu arbeiten. In Deutschland betrifft das gut 1.500 Manager.

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