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Schaeffler/Conti

Schaeffler wechselt Conti-Treuhänder

Foto: Continental

Der fränkische Autozulieferer Schaeffler hat den Treuhänder für ein großes Paket an Continental-Aktien gewechselt. Die Hamburger Privatbank M.M. Warburg habe ihren Anteil von unter drei auf 19,5 Prozent ausgebaut, bestätigte am Montag (23.11.) eine Conti-Sprecherin in Hannover.

23.11.2009

Zuvor war das Paket bei der Kölner Privatbank Sal. Oppenheim geparkt. "Mit dem Wechsel des Treuhänders bleibt alles beim alten", sagte ein Sprecher von Schaeffler am Montag. M.M. Warburg habe auch die Verpflichtung übernommen, die Conti-Aktien innerhalb von fünf Jahren nicht für weniger als je 75 Euro zu verkaufen.

Deutsche Bank fürchtet Interessenkonflikt

Hintergrund ist die Übernahme von Sal. Oppenheim durch die Deutsche Bank, die Kreisen zufolge unter anderem die bevorstehende milliardenschwere Kapitalerhöhung von Continental mitorganisiert und einen Interessenkonflikt befürchtet.

Schaeffler war wegen des Erwerbs der Mehrheit an Conti in eine finanzielle Schieflage geraten. Im Sommer hatte sich das fränkische Familienunternehmen aber mit den Banken auf ein Finanzierungskonzept für die nächsten Jahre geeinigt. Schaeffler hatte nach Ende der Übernahme-Offerte 2008 rund 90 Prozent der Conti-Aktien, darf derzeit gemäß einer Investorenvereinbarung mit Conti aber nur knapp die Hälfte der Conti-Aktien direkt halten. Daher wurden 40 Prozent bei Banken geparkt.

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