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Schaeffler

Conti-Übernahme im Plan

Foto: dpa

Die Schaeffler-Gruppe hält nach den Worten eines Sprechers am Fahrplan beim Autozulieferer Continental fest. "Wir ziehen die Sache durch", sagte Unternehmenssprecher Detlev Sieverdingbeck am Dienstag (14.10.).

14.10.2008

In dieser Woche solle die sogenannte finale Anmeldung zur Übernahme des Autozulieferers Continental bei der EU-Kartellbehörde eingereicht werden. Vom Tag der Einreichung an beginne eine Frist von 25 Tagen, innerhalb derer die Kartellbehörde über die Übernahme und über mögliche Auflagen entscheiden werde.

Der Sprecher bekräftigte zugleich, dass die Finanzierung für die Conti-Übernahme mit sechs Großbanken unverändert stehe. "Wir haben verbindliche Finanzierungszusagen", betonte er. Marktgerüchten zufolge stockt die Kreditsyndizierung zwischen den Banken. "Dies ist eine Sache zwischen den Banken und hat keinen Einfluss auf unsere Finanzierung", sagte Sieverdingbeck. Im Syndizierungsprozess reichen die federführenden Banken Teile des Kredits an andere Institute weiter.

Schaeffler hat den Conti-Aktionären ein Übernahmeangebot in Höhe von 75 Euro je Aktie gemacht, darf den Vereinbarungen zufolge aber maximal 49 Prozent der Anteile übernehmen. Wegen des stark gefallenen Conti-Kurses, der nur noch bei rund 40 Euro liegt, wurden dem fränkischen Familienunternehmen jedoch rund 90 Prozent der Aktien angeboten.

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