Eine entsprechende Vereinbarung habe das Unternehmen mit der IG Metall und dem Betriebsrat getroffen, teilte die Schaeffler-Gruppe am Dienstag (26.5.) mit.
Einsparvolumen entspricht 4.500 Stellen
Das nun vereinbarte Einsparvolumen von 250 Millionen Euro entspricht nach Schaeffler-Angaben bundesweit rund 4.500 Stellen. Derzeit beschäftigt der Konzern weltweit rund 66.000 Männer und Frauen, davon 28.000 in Deutschland.
Der zwischen Schaeffler und IG Metall vereinbarte Maßnahmenkatalog sieht unter anderem Arbeitszeitverkürzungen ohne Lohnausgleich, den weiteren Einsatz von Kurzarbeit, freiwillige Aufhebungsverträge, Altersteilzeit und die Kürzungen von Einmalzahlungen. Beschäftigte,
die wegen fehlender Aufträge in der Produktion nicht mehr benötigt werden, sollen in einer sogenannten Transfergesellschaft weiter beschäftigt und dort fortgebildet werden.
Schaeffler führt Unternehmensmitbestimmung ein
Als wichtiges Zugeständnis der Schaeffler-Eigentümer gegenüber den Gewerkschaften gilt die Einführung der Unternehmensmitbestimmung. Demnach soll ein Aufsichtsrat, der jeweils zur Hälfte aus Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern besteht, eingeführt werden. Bisher war der in Familienbesitz befindliche Wälzlager-Hersteller und Autozulieferer dazu nicht verpflichtet. Auch plant das Unternehmen eine Kapitalbeteiligung von Beschäftigten. In beiden Punkten müssten aber noch die Details geregelt werden.




