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Schaeffler reagiert auf Autokrise

Foto: Schaeffler

Mit dem Zurückfahren der Produktion und dem Abbau von Zeitguthaben reagiert der Automobilzulieferer Schaeffler auf die Auftragsflaute in der Automobilindustrie.

28.10.2008

"Auch wir sind davon nicht unbeeindruckt", sagte Sprecher Detlef Sieverdingbeck am Dienstag (28.10.) in Herzogenaurach. Geplante Investitionen kämen auf den Prüfstand. Nach Angaben des Sprechers erwirtschaftet der fränkische Familienkonzern rund 60 Prozent seiner Umsätze, die 2007 bei 8,9 Milliarden Euro lagen, mit der Automobilindustrie.

"Wir reagieren mit gezielter Produktionsreduzierung", sagte Sieverdingbeck. Zudem werde Produktion auf Bereiche wie das Industriegeschäft umgeschichtet, die noch einen "guten Lauf" hätten. Die Leiharbeit werde verringert, und die "gut gefüllten" Zeitkonten der festen Mitarbeiter würden heruntergefahren. Statt in drei werde beispielsweise nur in zwei Schichten gearbeitet. Dies bedeute aber keine finanziellen Einbußen für die Beschäftigten. An vielen Standorten weltweit seien entsprechende Maßnahmen getroffen worden, sagte der Unternehmenssprecher. Auch die weihnachtliche Betriebsruhe werde in einigen Bereichen vielleicht ausgedehnt werden.

Daneben überprüfe das Familienunternehmen geplante Investitionen. Man überlege, ob sie verschoben oder gestreckt werden könnten oder überhaupt notwendig seien. "Wichtige Investitionen werden aber weiterhin getätigt", unterstrich Sieverdingbeck.

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